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25 Jahre tiris – ein Erfolgsgeschichte: LR Johannes Tratter mit Manfred Riedl, Leiter Landesstatistik und tiris. (© Land Tirol/Ibele)

25 Jahre tiris – das Rauminformationssystem des Landes Tirol

14. Oktober 2016 | 09:27 Autor: Land Tirol Österreich, Tirol

Innsbruck (A) Mit Weitblick die Themen und Möglichkeiten der Zukunft erkennen und praktisch nutzbare Anwendungen schaffen – dies ist dem Rauminformationssystem tiris, das vom Land Tirol im Jahr 1991 eingerichtet wurde, auf beeindruckende Weise gelungen.

Im 25. Jahr seines Bestehens weist tiris einen einzigartigen Datenpool auf. „Mit den daraus gewonnenen Geoinformationen sowie den praktischen Geodatendiensten ist tiris als Informationsportal sowohl für die Verwaltung als auch für die öffentliche Anwendung unverzichtbar“, informiert LR Johannes Tratter anlässlich des runden Jubiläums. „In vielen gesellschaftlichen Handlungsfeldern kommt tiris regelmäßig zur Anwendung, beispielsweise wenn es um ressourcenschonende Raum- und Energienutzung, um Mobilität oder wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten geht. Diese Entwicklung wird künftig noch weiter fortschreiten!“

Großes Innovationspotenzial
Wie innovativ die tiris Datendienste heute genutzt werden können, zeigt beispielsweise eines der neuesten Projekte „Solar Tirol“. LR Tratter: „Drei Jahre lang wurden relevante Daten erfasst und berechnet, daraus entstand eine umfangreiche Solarkartierung des gesamten Landes. Erwartungsgemäß hat sich die Energiegewinnung auf Hausdächern als besonders interessant erwiesen - wer als Planer oder Eigentümer die entsprechenden Daten bei der Ausrichtung eines Gebäudes berücksichtigt, profitiert in hohem Maß!“ Solar Tirol zeigt damit das Potenzial von tiris in der Praxis. Die Homepage des Landes bietet eine Vielzahl frei zugänglicher Anwendungen, von der Erfassung der Mountainbikerouten bis hin zum Tiroler Kunstkataster oder Neuerungen im Bereich der – ebenfalls kostenlos und frei zugänglichen – Open Government Data.

tiris 2016 ist vielseitig und leistungsstark
Geobasisdaten werden als Grundlage vieler öffentlicher Aufgaben erstellt oder bezogen, diese Grundlagendaten werden auch an Gebietskörperschaften und Private zur Weiterverwendung übergeben.

Entsprechend umfassend präsentiert sich tiris:

  • In vielen laufenden Verwaltungsverfahren auf Landes-, Bezirks- und Gemeindeebene werden Geodaten als fachliche Grundlagen verwendet.
  • Raumbezogene Ergebnisse aus hoheitlicher und privatwirtschaftlicher Verwaltungstätigkeit fließen in den tiris-Datenpool ein, die landesweit verfügbaren Geodatensätze werden dadurch fortlaufend aktualisiert.
  • Durch individuelle Bedienung der eingerichteten Web-Kartendienste können alle VerwaltungsmitarbeiterInnen die für ihre aktuelle Aufgabe erforderlichen Geoinformationen erstellen und dokumentieren.

 
Neu: Elektronische Karte Tirol
Die Öffentlichkeit und die Wirtschaft haben freien Zugang zu den Geodaten von tiris. Durch die Nutzung von Web-Kartendiensten, durch Download- oder Darstellungsdienste können Datensätze aus tiris zur weiteren Verarbeitung kostenfrei bezogen werden. Mit der Geodateninfrastruktur, bestehend aus Datenpool, Anwendungen und Organisation, steht dem Land, den Gemeinden und insgesamt dem Standort Tirol ein öffentliches Gut zur evidenzbasierten Gestaltung von Gegenwart und Zukunft zur Verfügung.

Im Auftrag des Landes wurde auch eine elektronische Karte Tirol erstellt und im Tourismus-Marketing erprobt. „Neben dem Geodatendienst, der vor allem für Tiroler Tourismus Homepages von Interesse ist, gibt es diese Karte nunmehr auch als Webkarte, sozusagen eine ‚Google Map Tirol‘. Diese Tirolkarte kann ab sofort auf der Homepage des Landes unter www.tirol.gv.at abgerufen werden und ist auch auf mobilen Endgeräten anwendbar“, informiert LR Tratter über die jüngste Innovation von tiris.

    Amt der Tiroler Landesregierung

    Eduard-Wallnöfer-Platz 3, 6020 Innsbruck, Österreich
    +43 512 508-0

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