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Analysierten den "Tatort Digitalisierung" für die Tiroler Wirtschaft: Christoph Holz (Obmann der IT-Unternehmer), Barabara M. Thaler (WK-Vizepräsidentin), Patrizia Zoller-Frischauf (Wirtschaftslandesrätin), Marcus Hofer (Standortagentur Tirol, v.l.)

5. Tiroler IT-Day - Tatort Digitalisierung

05. Mai 2017 | 10:59 Autor: Wirtschaftskammer Tirol Österreich, Tirol

Innsbruck (A) Rund 350 Tiroler Unternehmer und IT-Verantwortliche sowie mehr als 300 Schüler konnten sich bei der 5. Auflage der Tiroler IT-Day in der Innsbrucker Messe über das Internet of Things, Smart Production und Digitalisierung informieren.

Bei der Eröffnung des von Wirtschaftskammer Tirol, Fachgruppe UBIT, und der Standortagentur Tirol veranstalteten Events unterstrich Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf die Vorteile durch Digitalisierung und bietet Unterstützungen seitens des Landes: „Um die Chancen der Digitalisierung unternehmerisch nutzen zu können, braucht es nicht nur die entsprechenden Technologien, sondern ebenso innovative Geschäftsmodelle und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sowohl bei der Entwicklung dieser Geschäftsmodelle, wie auch bei der Fort- und Weiterbildung von MitarbeiterInnen, unterstützt das Land Tirol die heimischen Unternehmen aktiv, etwa über die Wirtschaftsförderung oder auch über spezielle Services der Standortagentur Tirol.“

UBIT-Fachgruppenobmann Christoph Holz analysierte den Tatort Digitalisierung für die Tiroler Wirtschaft. „Digitalisierung öffnet Märkte für kleine Tiroler Unternehmen, die vorher unerreichbar gewesen wären. Zugleich kommt mit der Digitalisierung verstärkt internationaler Wettbewerb nach Tirol. Davor brauchen wir uns aber nicht fürchten, da die Qualität der Produkte und Dienstleistungen in Tirol sehr konkurrenzfähig ist.“ Franz Unterluggauer vom Cluster IT der Standortagentur Tirol unterstrich diese Aussage und bot gleichzeitig branchenübergreifendes Know-how an: „Digitalisierung ist kein bloßes IT-Thema, Digitalisierung entscheidet über die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen aller Branchen: Angefangen bei Industrie, Gewerbe und Dienstleistung über den Handel und Tourismus bis zum Handwerk. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sind branchenübergreifende Kooperationen daher wichtiger denn je. Diese unterstützen wir tatkräftig mit unseren Clustern.“

In seinem Vortrag „Menschliche Motive und ihre symbiotischen IT-Systeme“ erklärte Keynote Speaker Alois Ferscha, dass „der beste Computer der ist, bei dem man nicht bemerkt, dass man mit ihm zu tun hat.“ Seine Arbeit orientiert sich vor allem an der Entwicklung und Erforschung neuer Produkte, wie beispielsweise eine Datenbrille zum Navigieren. Mit dem Innovationsprojekt SPECTACLES wurden handelsübliche Sonnenbrillen mit einer automatisierten Situationserkennung integriert und umgesetzt. Dieses Projekt wurde mit dem Staatspreis für Multimedia und e-Business ausgezeichnet.

Der 5. Tiroler IT-Day war für die Verantwortlichen ein großer Erfolg und zeigt, dass man mit den vielfältigen Aktivitäten für die IT-Branche in Tirol auf dem richtigen Weg ist.Christoph Holz und Franz Unterluggauer bilanzierten: „Die Tiroler IT-Wirtschaft kann sich sehen lassen. Die Leistungsbreite und Qualität der Produkte sind herausragend und müssen den internationalen Vergleich nicht scheuen. Insbesondere für andere heimische Branchen ist die Tiroler IT-Wirtschaft damit ein entscheidender Wirtschaftsmotor.“

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