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Dr. Albert Keiler von der Adler-Werk Lackfabrik (2.v.re.) nahm stellvertretend für die Geschäftsführung den Daphneumwelttechnologiepreis in Bronze im Wiener TechGate entgegen. (© Michael Hetzmannseder)

Adler-Lacke gewinnt Daphne Umweltpreis

18. Oktober 2016 | 11:58 Autor: Adler-Lacke Österreich, Tirol

Schwaz (A) Was heutzutage innovativ und zukunftsträchtig ist, ist meist auch umweltfreundlich: wie die neu entwickelte selbstheilende Technologie der Adler-Werk Lackfabrik, die SH-Technology©. Dafür erhält das Tiroler Unternehmen nun den Daphne Umwelttechnologiepreis in Bronze, nachdem es kürzlich auch mit dem Tiroler Innovationspreis 2016 ausgezeichnet wurde. Die vom „Magazin Umweltschutz“ verliehenen Daphnes wurden im Wiener TechGate überreicht.

Nachhaltige Selbstheilung
Eine Holzfensterbeschichtung, die sich selbst heilt, das ist eine Weltneuheit. „Bis jetzt existierte so etwas ansatzweise im Bereich Korrosionsschutz und für Kunststoffe. Adler hat die Selbstheilung auf’s Holz und in die Praxis gebracht. Es ist uns gelungen, das nachhaltige Holzfenster langlebiger und dauerhafter zu machen und damit gegenüber Kunststoff beispielsweise wettbewerbsfähiger. Darauf sind wir sehr stolz“, sagt Dr. Albert Rössler, der als Leiter der Abteilung Forschung & Entwicklung mit seinem über 100-köpfigen Team für die SH-Technolog© verantwortlich zeichnet. Er erklärt damit auch, warum so eine Neuentwicklung einen Umweltpreis bekommt: Nicht nur, dass der Werkstoff Holz an sich nachwachsend und also umweltfreundlich ist, er wird dank der selbstheilenden Beschichtung langlebiger. So setzt Adler mit seiner Neuentwicklung auch ein Zeichen gegen Plastik- und Wegwerf-Konsummentalität. Zudem besteht das „Selbstheilungs-Fluid“, das zum Einsatz kommt fast zur Gänze aus nachwachsenden Rohstoffen.

„So etwas gelingt vielleicht alle 10 Jahre“
Die Entwicklung der SH-Technologie war langwierig und komplex und basiert auf winzigen Mikrokapseln, die ein flüssiges Reagenz enthalten. Dieses ist in der Lage, Risse zu versiegeln. Kommt es also zu einer Beschädigung des Lacks, platzen die Kügelchen an der entsprechenden Stelle auf und verschließen die „Wunde“ von unten nach oben – das verhindert, dass Wasser eingeschlossen wird und ins Holz dringt.  „Wir haben tausende Praxisversuche gemacht, bis wir dort waren“, erklärt Dr. Albert Rössler, Leiter der Forschung- und Entwicklungsabteilung von Adler. „So etwas gelingt vielleicht alle 10 Jahre“, unterstreicht Rössler die Forschungsintensität und den Innovationsgrad der ausgezeichneten Holzfensterbeschichtung, mit der man nun in den Markt einsteigt. Die Produktion wird in der derzeit entstehenden Wasserlack-Fabrik über die Bühne gehen.

    ADLER-Werk Lackfabrik | Johann Berghofer GmbH & Co KG

    Bergwerkstr. 22, 6130 Schwaz, Österreich
    +43 5242 6922-0

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