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Ziehen an einem Strang für mehr Energieeffizienz: V.li.n.re. Dr. Rudolf Massimo (BOE), TIWAG-Vorstandsvorsitzender Dr. Erich Entstrasser, IKB-Vorstandsdirektor Dipl.-Ing. Helmuth Müller, LH-Stv. ÖR Josef Geisler, Energie West-Geschäftsführer Dipl.-Ing. Helmut Mainusch und EW-Reutte-Vorstand Dr. Christoph Hilz präsentierten die neue Ladeinfrastruktur für Elektroautos, die 2016 in Tirol ausgebaut werden soll.

Beteiligung am Energieeffizienzpaket 2016 der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB)

29. Jänner 2016 | 15:21 Autor: ikb Österreich, Tirol

Innsbruck (A) Die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) beteiligt sich auch 2016 wieder am Energie-effizienzpaket der Tiroler Energieversorgungsunternehmen. Damit verfolgt sie ein über-geordnetes Ziel: Sie will den Menschen in der Region eine hohe Lebensqualität sichern und die Attraktivität des Standortes für die Wirtschaft erhalten und ausbauen sowie global einen Beitrag zur Lösung der Klimaschutzproblematik leisten.

IKB-Vorstandsdirektor DI Helmuth Müller: „Wenn es um den effizienten Einsatz von Energie geht, denken wir nicht nur in einzelnen Produkten bzw. Maßnahmen, sondern optimieren langfristig als Experte für kommunalwirtschaftliche Lösungen das Gesamtsystem Stadt. Das machen wir mit Rücksicht und Fokus auf Umwelt und Ressourcen.“

Zwei konkrete Schwerpunkte zeigen, wie die IKB neue Effizienzpotenziale erschließt.

1.    IKB als Wegbegleiter zur Smart City
Das Ziel der IKB in Innsbruck ist es, an einer lebenswerten, energieeffizienten und von erneuerbarer Energienutzung geprägten Stadt mitzubauen. Die Kernthemen liegen hier auf Energie, Mobilität und Digitalisierung.

Mit der Umrüstung der Straßenbeleuchtung der Stadt Innsbruck (über 10.000 Lichtpunkte) auf stromsparende LED-Technologie läuft seit einem Jahr das größte kommunale Energie-effizienzprojekt Westösterreichs. Mit dem jährlich eingesparten Strom können rund 650 Durchschnittshaushalte ein Jahr lang versorgt werden.

Für das gerade im Bau befindliche „Haus der Musik“ beispielsweise hat die IKB ein ganz-heitliches Energiekonzept erarbeitet, das auf intelligenter Grundwassernutzung aufsetzt. Mit dem Energiepotenzial des Grundwassers wird das neue Kulturhaus beheizt bzw. im Sommer gekühlt. Damit ist eine weitgehend CO2-neutrale Energieversorgung gewährleistet.

Wesentlicher Teil einer Smart City ist die Elektromobilität als die leise und umweltschonende Möglichkeit der Fortbewegung. Neben dem größten E-Mobilitätsprojekt Westösterreichs – dem Ausbau der Straßen- und Regionalbahn – ist die IKB der Experte und Partner für Planung, Errichtung und Betrieb von Ladeinfrastruktur für den elektromotorisierten Individual-verkehr in ganz Tirol – dies auch in enger Zusammenarbeit mit der TIWAG – Tiroler Wasserkraft.

Ein Innovationsmotor für die „Smart City Innsbruck“ ist das EU-geförderte Projekt SINFONIA. Investiert wird dabei vor allem in die Sanierung von Gebäuden inklusive Optimierung von Wärme- und Kältenetzen sowie in die innovative, nachhaltige Energiegewinnung. Dabei soll unter anderem die Abwärme der Kläranlage zur Deckung des Energie¬bedarfs der Kläranlage selbst, zur Beheizung des Hallenbads Olympisches Dorf und des neuen Restaurants am Baggersee genutzt werden. Ein weiteres eindrucksvolles Vorhaben ist die geplante Ab-wärmenutzung aus den Großtransformatoren im Umspannwerk Mitte. Diese soll die IKB-Zentrale in der Salurner Straße künftig mit Wärme versorgen – übrigens ein bisher europa¬weit einzigartiges Projekt. „Mit ihren SINFONIA-Projekten ersetzt die IKB fossile Energie im Ausmaß von 2,5 Mio. Litern Heizöläquivalent und erzeugt Strom aus Biogas für 2.100 Haushalte“, betont Helmuth Müller. 

2.    IKB als Energieeffizienzlieferant – Energiesparshop
Energiesparen wird leicht gemacht. Ab April 2016 können die IKB-Kunden im IKB-eigenen Web-Shop auf www.ikb.at ausgesprochen effiziente Energie- und Wassersparprodukte einkaufen. IKB-Vorstandsdirektor DI Helmuth Müller beschreibt, wie es funktioniert: „Der Energiesparshop bietet allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt die Möglichkeit, das eigene Zuhause ohne viel Aufwand energieeffizient auszustatten. Vom energiesparenden Dusch¬kopf bis hin zur LED-Lampe wird hier alles geboten und die Kosteneinsparungen sind sehr attraktiv.“ So kann alleine eine wassersparende und damit warmwassersparende Armatur im Bad pro Jahr bis zu 80 Euro Ersparnis für die Haushaltskasse bringen.

    IKB - Innsbrucker Kommunalbetriebe Aktiengesellschaft

    Salurner Str. 11, 6020 Innsbruck, Österreich
    +43 512 502-0
    info@ikb.at
    www.ikb.at

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