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v.l.n.r.: Dr. Roman Stöger (FH Kufstein Tirol), Markus Gwiggner (i.ku Innovationsplattform Kufstein & Geschäftsführer styleflasher), Birgit Pristauz (Bichlbäck Ebbs) und Prof. (FH) DI Dr. Martin Adam (FH Kufstein Tirol).

Innovationsplattform Kufstein lud zur Digital Wörld 2020 zum Thema Digitalisierung

13. Februar 2020 | 11:15 Autor: ofp kommunikation Startseite, Tirol

Kufstein (A) Mit der Veranstaltung „Digital Wörld Kufstein 2020“ präsentierte das Team von der Innovationsplattform Kufstein in gekonnter Manier, wie man einen Abend äußerst unterhaltsam und dennoch wissenswert gestalten kann. Zahlreiche regionale Unternehmer folgten der Einladung in die Wirtschaftskammer Kufstein, um einen informativ-witzigen Ein- und Ausblick zum Thema Digitalisierung zu ergattern.

Ein eigens einstudierter Begrüßungsrap von den Damen Lilly Staudigl und Verena Wechselberger – auch bekannt als das Duo LillyVees – sorgte für einen stimmungsvollen Start in den Abend. Nachdem Markus Gwiggner vom i.ku Leitungsteam die Gäste im vollen Saal begrüßte, wurde der erste Gastsprecher auf der Leinwand begrüßt. Der Digitalspezialist Carlo Matic konnte aufgrund des Sturms „Sabine“ nicht von Aachen nach Kufstein reisen – doch seine Abwesenheit wurde interaktiv gelöst. Via Liveübertragung nahm der Online-Experte die Zuschauer mit auf eine Zeitreise ins Jahr 2030 und beleuchtete die Frage, wie die Digitalisierung unseren Alltag verändern wird. „Im Grunde geht es um die Vernetzung von Geschäftsprozessen. In Zukunft werden mehrere Firmen zusammenarbeiten und Schnittstellen schaffen, um gemeinsam erfolgreich agieren zu können“, so Matic. In zehn Jahren wird unsere Umgebung laut dem Experten smart auf uns reagieren.

Unterstützung für regionale Unternehmen
Nach dem Ausblick in die Zukunft präsentierte Prof. (FH) Dr. Roman Stöger konkrete digitale Anwendungsbeispiele aus der Gegenwart: „Ein Unternehmen, das früher Verkehrsschilder verkaufte, vermarktet heute ganze Verkehrsmanagement-Systeme. Ein Hersteller von Dampfgarern vermarktet heute nicht nur Kochgeräte, sondern bietet Großküchen intelligente Lösungen, um die Arbeit auch in Zeiten des Fachkräftemangels bewältigen zu können.“ Der Professor für strategische Unternehmensführung an der FH Kufstein Tirol erklärt, dass sich Betriebe in Zukunft mit bestimmten Schlüsselfragen auseinandersetzen sollten: „Wie hat sich der Markt verändert? Wie können wir den Mehrwert von Produkten und Dienstleistungen steigern? Mit welchen Maßnahmen verbessern wir die Produktivität? Welche Chancen ergeben sich durch die Vernetzung und welche neuen Kompetenzen müssen wir entwickeln? Zudem geht es nicht nur darum, Antworten auf diese Fragen zu finden, sondern sich von Altlasten zu befreien, um Ressourcen freizuschaufeln.“ Mit dem Unternehmerprogramm „Digitalisierung für KMU“, welches von den Wirtschaftskammern Kufstein und Kitzbühel, der Fachhochschule Kufstein Tirol sowie von i.ku initiiert wurde, geht es darum, Veränderungen im Geschäft zu erkennen und einen Zukunftsplan zu entwickeln. Interessierte Unternehmer werden dabei von Fachexperten der FH Kufstein Tirol begleitet.

Digitale Chancen für KMU
Birgit Pristauz vom Bichlbäck in Ebbs hat dieses Angebot bereits in Anspruch genommen und berichtete im Rahmen der Veranstaltung über die positiven Veränderungen, die mithilfe der externen Unterstützung in Ihrem Unternehmen umgesetzt werden konnten. „Man darf sich nicht vom Tagesgeschäft auffressen lassen und muss Raum und Zeit für Veränderungsprozesse finden. Die Digitalisierung ist nicht nur für große Unternehmen relevant, auch kleine und mittelständische Betriebe können davon profitieren“, so Birgit Pristauz. Umrahmt wurden die Vorträge von den LillyVees. Wie junge und ältere Generationen mit der Digitalisierung umgehen und welche Missverständnisse dabei entstehen, lieferten den beiden Kabarettistinnen genügend Stoff für zwei witzige Comedy Sketches.

    i.ku | Innovationsplattform Kufstein

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