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v.l.n.r: Prof. (FH) Brent Kigner, PhD mit AEEE Chairman Hans Jürgen Schlösser und Bürgermeister Mag. Martin Krumschnabel

European Economics Education Conference in der Fachhochschule Kufstein

08. September 2016 | 15:26 Autor: FH Kufstein Österreich, Tirol

Kufstein (A) Die Kufsteiner Fachhochschule war von 22. bis 24. August 2016 einmal mehr der Schauplatz einer internationalen Konferenz.

Die Association of European Economics Education (AEEE) lud WirtschaftsprofessorInnen und –lehrerInnen aus insgesamt 13 Europäischen Ländern nach Kufstein ein. Unter den 85 TeilnehmerInnen waren neben den Europäischen Lehrenden auch Lehrende aus Japan, Taiwan, Kanada und Südafrika vertreten. Bereits zum 21 mal fand der internationale Kongress statt, mit dem Ziel länderübergreifende Kommunikation und Kooperationen zu fördern.

Die Hauptschwerpunkte lagen auf den vielen neuen Ansätzen, Strategien, Techniken und Werkzeugen, welche oft, aber nicht immer, Technologiebasierend sind. Insgesamt 10 Workshops und Seminare mit Unterrichtsexperimenten und Simulationen wurden angeboten. Ein weiterer Teil der Konferenz konzentrierte sich auf das Thema „Klassenzimmer Flipping", indem die traditionellen In- und Out-of-Aktivitäten im Klassenzimmer umgekehrt werden. Weitere Themen waren die PISA Finanzkompetenz Beurteilung, Unternehmertum Bildung, die Kombination von Arbeit und Studium sowie Ideen um die Ökonomie der Einwanderung zu unterrichten.

An jedem der Konferenztage gab es einen spannenden Vortag von verschiedenen Keynotespeakern. Dr. Doris Ritzberger-Grünwald, Direktor der Wirtschaftsanalyse und Forschungsabteilung der Österreichischen Nationalbank, eröffnete die Konferenz mit einer faszinierenden Diskussion auf der Basis einer OeNB-Umfrage. Die Befragung beschäftigt sich mit dem Wissen und „Nichtwissen“ der ÖsterreicherInnen in Finanz- und Währungsfragen und wie die OeNB ökonomische Bildung fördert. Ebenfalls zum nachdenken regte der Vortrag von Prof. Dr. Michael Wohlgemuth an, der Direktor des „Think Tanks Open Europe Berlin“ erörterte, wie sich die Europäische Union im Zuge des Brexit Referendum entwickeln könnte.

Die 4-tägige Konferenz wurde von einem sehr interessanten Rahmenprogramm abgerundet. Neben der offiziellen Begrüßung der KonferenzteilnehmerInnen durch Kufsteins Bürgermeister Mag. Martin Krumschnabel im Rathaus der Stadt, gab es eine Exkursion durch die Riedel Glasmanufraktur, ein Festbankett auf der Kufsteiner Festung sowie eine Wanderung mit anschließendem Abendessen im Kaisertal.

„Wir freuen uns sehr, wieder einmal der Veranstaltungsort einer derart renommierten internationalen Konferenz sein zu dürfen. Für uns als internationale Fachhochschule ist es wichtig unsere guten internationalen Beziehungen zu pflegen und neue aufzubauen, dies kommt auch unseren Studierenden zu Gute“, so Prof. (FH) Dr. Thomas Madritsch über die Veranstaltung.

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