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Freuten sich über das große Besucherinteresse (von links): IKB-Vorstandsdirektor Thomas Gasser, Stadtrat Franz X. Gruber, IKB-Vorstandsvorsitzender Harald Schneider, IKB-Vorstandsdirektor Helmuth Müller mit TIWAG-Vorstandsvorsitzenden Erich Entstrasser und IKB-Aufsichtsratsvorsitzenden Manfried Gantner. (© IKB/Vandory)

Kraftwerk Untere Sill feiert 50 Jahre

26. September 2016 | 11:17 Autor: Platzer Media Österreich, Tirol

Innsbruck (A) Das Kraftwerk Untere Sill vor den Toren Innsbrucks wird ein halbes Jahrhundert alt. Grund zum Feiern und auch Anlass zu zeigen, wo der Strom für Innsbruck herkommt. Beides konnte die Bevölkerung im Rahmen eines Erlebnistag Wasserkraft beim Kraftwerk am Viller Berg 3 / Lemmenhof erleben.

Unter dem Motto „Energie für Innsbruck“ erzeugt die IKB Strom aus erneuerbaren Energie-quellen. „Wir liefern nicht nur zuverlässig saubere Energie für die Bevölkerung, sondern pro-duzieren sie auch selbst – lokal und umweltschonend“, erläutert IKB-Vorstandsvorsitzender DI Harald Schneider. „Alle Innsbrucker Haushalte können mit dem von der IKB erzeugtem Strom versorgt werden“, ergänzt IKB-Vorstandsdirektor DI Thomas Gasser nicht ohne Stolz.

IKB-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Manfried Gantner betonte: „Das KW Untere Sill wurde von der Stadt Innsbruck damals mit Kreditaufnahmen finanziert. Für eine sehr rentierliche öffent-liche Investition mit jahrzehntelangem Nutzen ist eine Finanzierung mit Krediten völlig richtig.“

50-Jahr-Feier
Die IKB erzeugt Strom regional und nachhaltig. Daher wurde die Veranstaltung als „Green Event“ organisiert. Bei spannenden Führungen konnten die Besucher hautnah erfahren, wie ihr Strom erzeugt wird. Das bunte Rahmenprogramm machte die Veranstaltung aber auch zum unterhaltsamen Ausflugsziel für die ganze Familie. Den kleinen Gästen stand eine Viel-zahl an Spiel- und Spaßstationen zur Auswahl, unter anderem Lerntische von Natopia, eine Schminkstation und ein Malwettbewerb. Radio U1 war von 14.00 bis 16.00 Uhr „live zu Gast“ und sorgte für gute Stimmung. Und nicht zuletzt wurde für Verpflegung aus biologischen, saisonalen, regionalen und fair gehandelten Zutaten gesorgt.

Wasserkraft: regional und nachhaltig
Die IKB betreibt zwei Wasserkraftwerke mit mehr als 10.000 kW, acht Kleinwasserkraftwer-ke, eine Reihe von Fotovoltaikanlagen und ein Deponiegaskraftwerk. Das Kraftwerk Untere Sill ist das größte. Es liefert Strom für 38.700 Haushalte. Innsbruck hat ca. 54.000 Haushalte laut Zählung von 2001. Allein mit dem KW Untere Sill kann somit der Strombedarf von knapp drei Viertel der Haushalte in Innsbruck regional, sauber und nachhaltig gedeckt werden.

Die IKB besitzt Wasserkraftwerke, die schon über 100 Jahre für die Stadt Innsbruck arbeiten: so ist das KW Obere Sill 113 Jahre alt, das Ruetz-KW wurde 1911 zur Elektrifizierung der Mittenwaldbahn errichtet. „Die IKB-Wasserkraft sichert unsere unabhängige Energieversor-gung und kommt schon seit Generationen allen Bürgern sowie der Wirtschaft zugute. Als erneuerbare und CO2-freie Energiequelle leistet sie zudem einen unverzichtbaren Beitrag für den Klimaschutz und ein lebenswertes Innsbruck“, fasst Stadtrat Franz X. Gruber den Nutzen für die Stadt Innsbruck zusammen.

Für TIWAG-Vorstandsvorsitzenden Dr. Erich Entstrasser sind die Vorteile der Wasserkraft vielfältig: „Sie schafft Werte für Generationen und stärkt den heimischen Wirtschaftskreislauf, da Bau und Instandhaltung der Anlage zu einem hohen Anteil der heimischen Wirtschaft zugute kommen und weniger Geld für Energiezukäufe in das Ausland fließt.“

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