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Lust auf Berge: Alpinmesse Innsbruck 2017

26. Juli 2017 | 10:12 Autor: Textwerkstatt Österreich, Tirol

Innsbruck (A) Die Alpinmesse Innsbruck öffnet auch diesen Herbst wieder ihre Tore und zeigt von 11. bis 12. November, was in Sachen Bergsport im Trend liegt. Vor allem aber präsentiert die einzige Bergsport-Messe Österreichs neben den neuesten Produkten und Entwicklungen den aktuellen Wissensstand der Lawinenwarner, Bergführer und alpinen Institutionen.

Seit über 10 Jahren ist die Alpinmesse Innsbruck nun schon Treffpunkt für alle, die die Berge lieben und sich gerne dort bewegen. Und das Spektrum wird immer breiter. Zum Skifahren, Tourengehen und Freeriden haben sich längst Klettern und Trailrunning gesellt. Neben den über 200 Ausstellern sind es auch das Alpinforum, die Multimedia-Shows, Vorträge und Workshops, die zur Vorbereitung auf den neuen Winter nach Innsbruck locken.  

Die Alpinmesse Innsbruck hat sich allen Bergsportarten verschrieben und bietet dazu ein umfassendes Angebot. Es sind aber nicht mehr nur die Alpen, deren Ziele und Szene, mit denen sich die Alpinmesse beschäftigt. Der Reisebereich wächst und wächst und stellt heuer sogar ein Nepal-Dorf in seine Mitte. Bekannte Reiseveranstalter berichten und informieren über Expeditionen und Trekkings, über ferne Abenteuer und andere Kulturen. Außerdem wird auf der Reisebühne mit laufenden Vorträgen die Sehnsucht nach besonderen Erlebnissen geweckt.

Auf der Hauptbühne in der Halle A hingegen kommen stündlich Profis zu Wort, die über die neuesten Erkenntnisse in Sachen alpiner Sicherheit bestens Bescheid wissen. Zwei Experten gehen im Lawinenvortrag ergänzend dazu noch tiefer auf Risiko und Verhaltensmaßnahmen ein. In den Workshops kann dann unter anderem dieses neu erworbene Wissen praktisch umgesetzt werden. Es wird dort der Umgang mit dem LVS-Gerät geübt, das Lesen und Verstehen des Lawinelageberichtes geschult und gezeigt, wie man Touren richtig plant. Aber auch Slacklinen, Klettern sowie Trailrunning kann dort kostenlos ausprobiert werden.

Ein weiterer Publikumsmagnet ist das Freeride Village. Zwischen breiten Latten, Airbags, Boots uvm. der spezifischen Marken tummeln sich dort auf 600 m² Pro-Rider und Youngsters sowie alle, die die Stars der Szene kennenlernen, Contestluft schnuppern und News austauschen wollen. Neben den Freeridern haben auch die Kletterer bei der Alpinmesse Innsbruck ihre eigene Plattform. Der Blocalpin wird seit 5 Jahren direkt auf der Messe als Titelkampf der Tiroler Kletterelite ausgetragen und lockt Groß und Klein an die AV-Boulderwand.

Expertentreffen beim Alpinforum
Die Alpinmesse Innsbruck ist aus dem Alpinforum heraus gewachsen. Deshalb bildet die Experten- und Diskussionsrunde am Samstagnachmittag nach wie vor die Grundlage für die Messe. Alpinisten, Bergführer und Vertreter alpiner Institutionen tun ihre Meinung zu aktuellen Themen des Bergsportes kund und geben Anstöße zur Diskussion. Ihre Erkenntnisse sollen allen Bergsportlern Hilfestellung bei Entscheidungen liefern und Fehler sowie Unfälle vermeiden. In den zwei Blöcken mit anschließender Podiumsdiskussion behandeln die Experten unter anderem neue Wege in der Notfallmedizin sowie das aktuelle Unfallgeschehen. Die derzeitigen Ausbildungsstandards fürs Eisklettern werden aufgezeigt und das Verhalten in den sozialen Medien in Zusammenhang mit dem Skitourengehen unter die Lupe genommen.

Multimedia-Shows mit Adam Ondra, Heinz Zak und Peter Habeler
Als abendliches Highlight betreten wieder Persönlichkeiten des Bergsportes die große Bühne im Forum 2. Allen voran der Tscheche Adam Ondra, der seit er 13 Jahre alt ist zur Weltspitze und zu den besten Kletterern der Welt gehört. Er bringt Heinz Zak mit, der ihn in vielen Routen begeleitet, fotografiert und gefilmt hat. Speziell die Bilder von der 9a „Dawn Wall“ Route am El Capitan im Yosemite Valley mit 32 Seillängen, die Adam Ondra im November 2016 in nur 8 Tagen durchstiegen hat, werden die Besucher an ihre Stühle fesseln.
Am Sonntagabend wird dann Peter Habeler, der gerade seinen 75. Geburtstag gefeiert hat, von seinem Bergsteigerleben erzählen, von der Erstbesteigung des Mount Everest mit Reinhold Messner, von den insgesamt fünf Achttausendern, die er bezwungen hat und seiner Liebe zu den Zillertaler Gipfeln. Mit dabei hat er Bilder seiner großen Expeditionen am Nanga Parbat, am Kangchendzönga, am Hidden Peak und natürlich auch vom Everest. Noch ganz frisch ist sein Bericht vom erst kürzlich erfolgten Durchstieg der winterlichen Eiger Nordwand mit David Lama.

(Fotocredit: Simon Rainer, Heinz Zak, Peter Habeler)

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  • Adam Ondra und Heinz Zak
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Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit

Olympiastraße 10, 6020 Innsbruck, Österreich
0043 512 365451-0

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