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28 frischgebackene Klimaschutzbeauftragten für Tirol und Vorarlberg mit dem Geschäftsführer von Klimabündnis Tirol Andrä Stigger (rechts). (Foto: © Klimabündnis Tirol)

Neue Klimaschutzbeauftragte für Tirol und Vorarlberg

27. Juni 2017 | 13:00 Autor: Klimabündnis Tirol Vorarlberg, Tirol

Innsbruck/Dornbirn (A) Klimaschutz fängt in der Gemeinde an, sind sich die frischgebackenen kommunalen Klimaschutzbeauftragten einig. 23 TirolerInnen, vier VorarlbergerInnen und eine Südtirolerin schlossen den Praxislehrgang von Klimabündnis Tirol und Energieinstitut Vorarlberg ab. Von Februar bis Juni wurden in Tirol und Vorarlberg fünf Module zu allen relevanten Klimaschutzthemen abgehalten. Konkrete Handlungsmöglichkeiten für Gemeinden standen dabei im Mittelpunkt.

Von Mobilität, Energie und Konsum bis hin zu Bodenschutz, Raumplanung und Forstwirtschaft erhielten die 28 TeilnehmerInnen des Klimaschutzlehrgangs einen breit gestreuten Überblick über die Problemfelder des Klimawandels – Lösungsansätze inklusive. „Uns war es wichtig, den TeilnehmerInnen konkrete Werkzeuge in die Hand zu geben, um in ihren Gemeinden wichtige Klimaschutzmaßnahmen umsetzten zu können. Wir haben uns deshalb bemüht einen sehr praxisorientieren Lehrgang anzubieten. Ich freue mich, dass s wir nun so gut ausgebildete KlimaschützerInnen in den Gemeinden haben“ berichtet Andrä Stigger, der Geschäftsführer von Klimabündnis Tirol.

Neben namhaften KlimaforscherInnen wie Helga Kromp-Kolb von der Universität Wien, wurden auch zahlreiche Best Practice Beispiele von Österreichischen Gemeinden vorgestellt. Auch der „Klimamönch“ Edmund Brandner gab seinen humoristischen Selbstversuch, ein Jahr lang klimafreundlich zu leben, zum Besten. Im Rahmen von Projektarbeiten entwickelten die Teilnehmenden konkrete Klimaschutzkonzepte für die eigene Gemeinde, die zum Teil bereits erfolgreich umgesetzt wurden. In Axams entstand so ein Workshop zur Herstellung und Verwendung von Schwarzerde, Bad Häring plant das diesjährige Rad-Fest als Green Event Tirol zu veranstalten und in ganz Tirol soll zukünftig der „Tirol Cup“ –  ein Mehrwegbecher für Coffee to Go – erhältlich sein.  Ergebnis des Lehrgangs sind somit „zahlreiche Vorzeigeprojekte, die den Gemeinden und der lokalen Wirtschaft neue Perspektiven bieten und die Innovationskraft in der Region stärken“ so Andrä Stigger.

Die TeilnehmerInnen erhielten das Zertifikat zur/zum Kommunalen Klimaschutzbeauftragten von Landtagsvizepräsident Hermann Weratschnig überreicht.

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