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Sichtlich stolz: Die zukünftigen Baumeisterinnen und Baumeister mit ihren Branchenvertretern.

Fachgruppentag der Landesinnung Bau in der BauAkademie Tirol

03. Dezember 2015 | 13:03 Autor: WKT Startseite, Tirol

Innsbruck (A) Planen, berechnen, leiten, ausführen: Im Rahmen des Fachgruppentages der Landesinnung Bau wurde am Abend des 2.12.2015 in der BauAkademie Tirol die Baumeistergeneration der Zukunft gekürt. 26 Jungbaumeisterinnen und Jungbaumeister erhielten nach erfolgreicher Absolvierung der Baumeisterprüfung die Befähigungsurkunden überreicht.

„Baumeister zu sein, das ist eine große Ehre und Herausforderung zugleich“, begrüßte Innungsmeister Anton Rieder die über 100 Gäste in der BauAkademie und betonte den Stellenwert der Ausbildung: „Die Qualität sichert die Zukunft unseres Gewerbes. Der Baumeister genießt hohes Ansehen, auch im Ausland, da es ihn dort nicht in der Form gibt. Das ist ein Unikum, das wir uns erhalten müssen.“ Innungsmeister-Stv. Anton Larcher gratulierte den 26 Jungbaumeisterinnen und Jungbaumeistern zur bestandenen Prüfung: „Um Häuser zu bauen, braucht es Experten, die wissen, was sie tun. Sie haben einen modernen und innovativen Beruf mit Tradition gewählt, der zudem noch EU-weit einzigartig ist.“

Die Baumeisterprüfung berechtigt zur Ausübung des Baumeistergewerbes und damit zur unternehmerischen Selbstständigkeit. Der Baumeister ist Experte in der Bauausführung und darf Hoch- und Tiefbauten planen, berechnen, leiten und ausführen. Der Zugang zur Planung ist jedoch in den meisten europäischen Ländern an ein Studium gebunden. Der Baumeister ist dem akademischen Architekten gleichgestellt und ist daher befugt, in ganz Europa zu planen.

Der Befähigungsurkunde geht eine umfangreiche Ausbildung und Prüfung in drei Modulen (bautechnische Grundlagen & Bautechnologie; Planung eines Bauprojektes; unternehmerische Fragen, Gesetze und Normen) voraus. Innungsmeister-Stv. Anton Larcher ist selbst Mitglied der Prüfungskommission und weiß, dass bei weitem nicht jeder die Prüfung schafft: „Die Prüfung ist wahrlich kein Honiglecken. Sie können stolz sein, denn Sie haben gezeigt, dass Sie belastbar und leistungsfähig sind. Die Urkunde soll Sie immer an die Verantwortung erinnern, die als Baumeister auf Ihnen lastet.“

  • „Der Baumeister ist einzigartig in Europa“, sind sich Obmann-Stv. BauAkademie Lukas Hundegger, Innungsmeister-Stv. Anton Larcher, Innungsmeister Anton Rieder, Gewerbeobmann Georg Steixner und Fachgruppen-GF Matthias Marth (v.l.) einig. (Fotos: Die Fotografen)
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