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Blickten optimistisch mit den Tiroler Unternehmerinnen und Unternehmern auf das Wirtschaftsjahr 2017 (v. l.): Hubert Schenk (Direktor Firmenkunden Raiffeisen-Landesbank Tirol AG), Mag. Peter Brezinschek, Global Head of Research bei Raiffeisen RESEARCH in der Raiffeisen Bank International AG) und Dr. Johannes Ortner (Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen-Landesbank Tirol AG) (Foto: Raiffeisen/Oss)

Mit der Wirtschaft geht es aufwärts – Tiroler Unternehmer sind überzeugt

24. Oktober 2016 | 13:09 Autor: Raiffeisen Tirol Österreich, Tirol

Innsbruck (A) Die Raiffeisen-Landesbank Tirol AG lud Unternehmerinnen und Unternehmer ein, auf das Wirtschaftsjahr 2017 vorauszublicken. Raiffeisen-Chefanalyst Mag. Peter Brezinschek gab Einblick in seine konjunkturellen Erwartungen und zeigte Chancen für die Tiroler Wirtschaft auf. Seine Prognose für 2017 fällt jedenfalls optimistischer aus als für 2016 und die Tiroler Unternehmerinnen und Unternehmer stimmten ihm dabei voll und ganz zu.

Nach wie vor gibt es in Europa Liquidität im Überfluss und die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank ist zur Normalität geworden. Durch diese „Draghi’sche Geldpolitik“ bleiben laut Mag. Peter Brezinschek, Global Head of Research bei Raiffeisen RESEARCH in der Raiffeisen Bank International AG, die Zinsen und damit auch die Renditen noch länger im Keller.

Investieren ja, aber sinnvoll
Brezinschek prognostiziert, dass das Zinsniveau bis zur zweiten Jahreshälfte 2018 an der Nulllinie bleiben und dann erst Schritt für Schritt in einem „Treppenszenario“ ansteigen werde. „Die Gewinner der anhaltenden Niedrigzinsphase sind Unternehmer, die investieren wollen“, ist der Finanzmarktexperte überzeugt. Er beobachtet, dass aktuell Klein- und Mittelbetriebe mehr investieren als ganz große Firmen. „Doch nur zu investieren, weil Kredite günstig sind, ist die falsche Motivation. Das Nullzins-Niveau birgt nämlich auch die große Gefahr vieler Fehlinvestitionen“, warnt Brezinschek.

Die Konjunktur nimmt Fahrt auf – und das, obwohl sie sich seit 2014 gar nicht so schlecht entwickelt hat, wie oft behauptet wird. Vielmehr präsentiert sie sich in Europa und den USA bereits seit zwei Jahren in solider Form. Der Raiffeisen-Chefanalyst schreibt Deutschland weiterhin eine Führungsrolle zu und relativiert außerdem die Auswirkungen des Brexit: „Der Brexit bringt auch positive Nebeneffekte, wenn sich zum Beispiel Produktionen von Großbritannien nach Kontinentaleuropa verlagern.“
In Gesamtösterreich treiben Brezinschek zufolge vor allem die Branchen Maschinenbau, IT und Software, Transport sowie die Ausrüstungsindustrie den wirtschaftlichen Aufschwung an. Der Tiefbausektor hingegen bremse aktuell noch.

Tirol steht solide da

Bei der regionalen Wirtschaftsleistung rangiert Tirol dank seiner soliden Exportquote im oberen Mittelfeld im Bundesländervergleich. Auch die Arbeitslosenquote liegt deutlich unter dem Österreichschnitt. Nicht nur die Tiroler Wirtschaftstreibenden blicken optimistisch in die Zukunft, auch mit der Wirtschaft in Österreich geht es aufwärts und „2017 wird besser als 2016“.

    Raiffeisenlandesbank Tirol AG

    Adamgasse 1-7, 6020 Innsbruck, Österreich
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