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BTV Vorstände Mag. Matthias Moncher, Peter Gaugg und Gerhard Burtscher (Bild: Martin Vandory)

BTV Halbjahresfinanzbericht: BTV schafft Sicherheit dank Wachstum

21. August 2014 | 13:24 Autor: BTV Vorarlberg, Tirol

Innsbruck (A) „Investieren statt spekulieren“ zahlt sich weiter aus. Mit ihrem erfrischend konservativen Geschäftsmodell gelingt der BTV auch zum 30.06.2014 ein solides Ergebnis, trotz des wirtschaftlich anspruchsvollen Umfeldes.

„Die historisch tiefen Zinsen haben leider kaum Wirkung bei den Investitionen gezeigt – in Industrie, Gewerbe und Tourismus gleichermaßen. Die Investitionen liegen weit unter dem Vorjahres-Niveau. Wir hoffen, dass dies zu keinem Investitionsstau in den Unternehmen führt und können natürlich nur bekräftigen: Wir sind immer bereit, unsere Aufgabe, ein starker Partner für den heimischen exportorientierten Mittelstand zu sein, zu erfüllen. Dafür sind wir da“, betont BTV Vorstandssprecher Peter Gaugg die Investitionsbereitschaft der BTV VIER LÄNDER BANK. Erfreulich sieht Gaugg die Exportentwicklung in Vorarlberg: „Damit das so bleibt, stellt die BTV daher heimischen Betrieben zusätzlich 500 Mio. Euro an Exportkrediten zur Verfügung.“ Von Kredit-Engagements im Osten hält sich die BTV weiterhin fern. Entsprechend ihrer besonnenen Geschäftsphilosophie gemäß dem Motto „Investieren statt spekulieren“ verläuft die Risikoentwicklung der BTV auch in diesem Geschäftsjahr sehr gut.

Starkes Plus beim BTV Vermögensmanagement
Im Privatkundengeschäft punktet die BTV mit ihrem soliden Vermögensmanagement. „Da die Sparquote deutlich zurückging, greifen Kunden auf gemanagte Produkte zurück. Mit einer professionellen, flexiblen Geldanlage wirken sie der Inflation entgegen. So freuen wir uns beim verwalteten Volumen (Vermögensmanagement Strategie und Premium) über einen Zuwachs von 16 Prozent im ersten Halbjahr 2014“, erklärt BTV Vorstand Gerhard Burtscher. Bei den Anlageklassen selbst habe sich die Lage bei Gold und Rohstoffen kaum verbessert. Während zwischen 2008 und 2010 großzügig in Gold und Rohstoffe investiert wurde, scheint der Bedarf nun längst gedeckt. Nichtsdestotrotz sollten die Anlageklassen immer wieder kritisch durchleuchtet werden.

Erfrischend konservativ seit 1904
Die BTV wird ihrem erfrischend konservativen Geschäftsmodell in vier Ländern weiter die Treue halten und blickt grundsätzlich optimistisch in die Zukunft. Als Gefahr sieht der BTV Vorstand allerdings die zunehmende Bürokratisierung an: „Überregulierungen und hohe Steuern sind für Regionalbanken in ihrer Entwicklung ein Hindernis. Die Steuerlast der österreichischen Banken liegt weit über dem europäischen Durchschnitt. Dabei ist ein Abbau der Staatsschulden nicht bemerkbar“, kritisiert Gaugg. Vielmehr müsste es darum gehen, den Wirtschaftsstandort zu stärken und längst überfällige Reformen umzusetzen, anstatt heimische Kundenbanken zu belasten.

KENNZAHLEN BTV30.06.2014 31.12.2013 Veränderung
Bilanzsumme9,3 Mrd.Euro       9,6 Mrd. Euro2,6 %
Eigenmitte 1,1 Mrd. Euro964 Mio. Euro  +15,6 %
Kernkapitalquote 13,59 % 13,33 %  +0,26 %-Punkte
30.06.201430.06.2013Veränderung
Periodenüberschuss vor Steuern  9,2 Mio. Euro 45,5 Mio. Euro +8,1 %
Konzernperiodenüberschuss 40,3 Mio. Euro 37,8 Mio. Euro+6,5 %

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