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Hans Unterdorfer, Vorstandsvorsitzender der Tiroler Sparkasse, präsentierte die aktuelle Studie zum Sparverhalten der TirolerInnen (Bild: Tiroler Sparkasse)

Sparstudie: TirolerInnen bleiben sparfreudig

16. Oktober 2013 | 14:05 Autor: Tiroler Sparkasse Tirol

Innsbruck (A) 2013 legen die TirolerInnen ähnlich viel Geld wie im Vorjahr zur Seite. Monatlich werden durchschnittlich 189 Euro pro Kopf gespart – Platz drei im Bundesländervergleich. Bei den Sparformen liegt das Sparbuch mit 80% unverändert an erster Stelle, Bausparen wird immer beliebter.

Bei der Wahl der Sparform spielen für 72% der Befragten Sicherheit und Verfügbarkeit des Geldes eine größere Rolle als die Verzinsung. Wichtigstes Motiv fürs Geld-auf-die-Seite-legen ist weiterhin der Notgroschen zur finanziellen Absicherung, die Bedeutung der Altersvorsorge steigt weiter.

Sparen bleibt den Tirolern trotz Niedrigzins wichtig
Wie viel Wert legen die TirolerInnen eigentlich auf das Thema Geld sparen und veranlagen? Die IMAS Studie im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen zeigt, dass die allgemeine Lust am Sparen in Tirol in den letzten Jahren ziemlich konstant war. Im Durchschnitt legen die TirolerInnen mit 189 Euro im Monat überdurchschnittlich viel zur Seite. Dennoch sind weniger TirolerInnen glücklich mit der gesparten Summe. 52% sind mit ihrer Sparleistung zufrieden, vor drei Jahren waren es noch 57%.

Sicherheit des Geldes wichtiger als Zinsen
Mehr als die Hälfte weiß, wie hoch die Zinsen für das Ersparte sind. Ein knappes Drittel kennt die Zinssätze auf den eigenen Sparbüchern nicht. Warum legen die Menschen ihr Geld in Zeiten niedriger Zinsen überhaupt auf ein Sparbuch? „Sicherheit und die schnelle Verfügbarkeit des Geldes sind für die Sparer das Wichtigste“, erklärt Hans Unterdorfer, Vorstandsvorsitzender der Tiroler Sparkasse. Tatsächlich sagen nur 44%, dass ihnen die Verzinsung am Sparbuch sehr wichtig ist, die Top-Werte sind Sicherheit (72%) und die schnelle Verfügbarkeit (59%). Alle drei Aspekte in einem Produkt zu vereinen ist unmöglich. In der Prognose sind sich derzeit alle Experten einig: Die Zinsen werden noch ein paar Jahre niedrig bleiben. „Angesichts der anhaltenden Niedrigzinsphase muss man als Anleger heute mehr denn je sein Vermögen breit streuen um einen Wertzuwachs zu erzielen“, meint Unterdorfer.

Traditionelles Sparen über innovative Spartools
Bei den traditionellen Spar- und Anlageformen bleibt das Sparbuch die Nummer 1; 80% der TirolerInnen haben ihr Geld dort liegen. Bausparen wird in letzter Zeit immer beliebter. Knapp zwei Drittel (61%) haben einen Bausparer. Stark gesunken ist die Zahl der TirolerInnen, die eine Lebensversicherung abgeschlossen haben. Hatten 2012 noch 50% eine Lebensversicherung laufen, sind dies 2013 nur noch 44%. Wertpapiere oder Fonds besitzt rund ein Fünftel der TirolerInnen (28%). Gestiegen ist seit 2010 die staatlich geförderte Pensionsvorsorge, in die derzeit ein knappes Drittel der Tiroler Bevölkerung investiert. Neue Sparformen fördern die Lust aufs Sparen zusätzlich: Mit dem ersten Sparbuch am Smartphone (Impulsspar-App) wurden von Kunden der Erste Bank und Sparkasse österreichweit bereits 5,7 Mio. Euro spontan per Knopfdruck angespart.

Über Rundungssparen, wo beim Einkaufen automatisch zum nächsten Euro aufgerundet wird und der Differenzbetrag auf ein Sparbuch wandert, sind schon 7,3 Mio. Euro gespart worden. „Unsere neuen Spartools erleichtern auf einfache Weise das Sparen, das kommt vor allem bei der Facebook-Generation an“, erklärt Unterdorfer. Die beiden neuen Sparformen, denen ein Sparkonto zu Grunde liegt, wurden erst im Vorjahr eingeführt.

Online-Banking in Tirol besonders verbreitet
Mit 55% nutzt bereits mehr als die Hälfte der TirolerInnen Online-Banking. Gut ein Drittel nutzt ein- oder mehrmals die Woche online banking, um seine Bankgeschäfte zu erledigen und Informationen zu seinen Sparbüchern und Girokonten abzurufen.

Jene die noch nicht online Bankgeschäfte abwickeln, geben als Hauptgründe dagegen Sicherheitsbedenken an (35%), 20% haben keinen Internetzugang um es zu tun und nur 15% sagen, sie hätten kein Interesse daran. Eine besonders rasante Entwicklung ist aktuell beim Thema mobile banking über Smartphones zu sehen. 12% nutzen bereits Online-Banking bereits via Smartphone. „800.000 Nutzer österreichweit in nur zwei Jahren, das bestätigt unsere Offensive bei den Smartphone-Services“, meint Unterdorfer. Aktuell haben bereits 2/3 der ÖsterreicherInnen ein Smartphone, die mobile Internetnutzung steigt parallel dazu stark. Bei der Nutzung mobiler Banking-Apps gibt es jedes Quartal Steigerungsraten von über 10%.

IMAS-Studie im Auftrag der Sparkassengruppe: Im Zeitraum von 29.07. bis 29.08.2013 wurden 900 bzw. 100 je Bundesland - Telefoninterviews durchgeführt (Österreichische Bevölkerung 15+).

Hier die Studienergebnisse als PDF-Datei zum Download: PDF Sparstudie Tirol

    Tiroler Sparkasse Bankaktiengesellschaft Innsbruck

    Sparkassenplatz 1, 6020 Innsbruck
    Österreich
    +43 5 0100-70000
    [email protected]tirolersparkasse.at
    www.tirolersparkasse.at

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