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Skifahren ist die mit Abstand beliebteste Tätigkeit der Tiroler (Foto: Robert Pupeter)

Neue Höchstwerte der Wintersaison vom Tiroler Tourismus

23. Mai 2016 | 09:58 Autor: Tirol Tourismus Österreich, Tirol

Innsbruck (A) Trotz großer Herausforderungen für Tirols Tourismus zu Beginn des Winters mit warmen Temperaturen und ausbleibendem Niederschlag haben Ankünfte und Nächtigungen in der abgelaufenen Wintersaison neue Höchstwerte erreicht.

Im Zeitraum von 1. November 2015 bis 30. April 2016 sind 5,8 Millionen Gäste nach Tirol gekommen. Das bedeutet ein Plus von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Nächtigungen wuchsen um 3,3 Prozent auf 26,8 Millionen. Das sind um 650.000 oder 2,3 Prozent mehr als im bisher stärksten Winter 2012/13. Die Aufenthaltsdauer ist mit 4,6 Tagen leicht rückläufig, im Jahr zuvor lag sie bei 4,7 Tagen. Darüber hinaus machen der Branche die wachsenden Belastungen zu schaffen.

„Nach dem schwierigen Start der Wintersaison hatten wir ein derart positives Ergebnis bei Ankunfts- und Nächtigungszahlen nicht erwarten dürfen und freuen uns nun umso mehr“, bilanziert Tirols Landeshauptmann und Tourismusreferent Günther Platter. „Das spiegelt die außerordentlichen Leistungen aller im Tourismus Tätigen wider. Dafür gebührt ihnen größter Dank und Anerkennung.“ Darüber hinaus habe sich die hervorragende Infrastruktur mit technischer Beschneiung einmal mehr bezahlt gemacht, die trotz der Herausforderungen zum Winterbeginn vergleichsweise gute Pistenbedingungen ermöglicht habe. Neben der positiven Winterstatistik gelte es allerdings, die Rahmenbedingungen im Auge zu behalten, denn die Branche kämpfe mit stagnierenden Erträgen. Der Tourismus spiele eine wichtige Rolle als Leitwirtschaft im Land, aber gerade für die kleinstrukturierte Tiroler Branche sei die Summe der Belastungen mittlerweile grenzwertig. „Familienbetriebe bilden das Rückgrat des Tiroler Tourismus und sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor“, so Platter. Niemand solle Angst haben müssen, seinen Betrieb an die Kinder zu übergeben.

Für Tirol Werbung-Geschäftsführer Josef Margreiter ist diese Bilanz ein neuerlicher Beleg der Stärken des Wintertourismus für das Land: „Wir haben trotz schwieriger Rahmenbedingungen und eines immer intensiver werdenden Wettbewerbs wieder ein beachtliches Ergebnis erzielt und unsere Position als Urlaubs- und Wintersportland Nummer eins der Alpen gefestigt.“ Diese Zugewinne von Marktanteilen im klassischen Skitourismus seien allerdings kein Ruhekissen. „Wir beschäftigen uns intensiv mit der Zukunft der Winterreisen in die Alpen“, so Margreiter. Daher stehe dieses Thema auch im Mittelpunkt der internationalen Fachtagung theALPS, die heuer von 19. bis 21. Oktober in Innsbruck stattfindet.

Wichtige Märkte positiv
Maßgeblich verantwortlich für das positive Gesamtergebnis der abgelaufenen Wintersaison ist die erfolgreiche Entwicklung am Hauptmarkt Deutschland: Die Nächtigungen wuchsen um 419.000 (+3,2%) auf 13,6 Millionen. Damit haben deutsche Gäste fast die Hälfte des gesamten Nächtigungsplus von 855.000 beigesteuert. Zuwächse gab es auch am zweitwichtigsten Markt Niederlande auf 3,4 Millionen Nächtigungen (+156.000, +4,9%) sowie am Heimmarkt Österreich auf 1,8 Millionen Nächtigungen (+32.000, +1,8%). Ebenfalls stark gewachsen ist der Schweizer Markt mit einer Zunahme von 77.000 Nächtigungen (+6,1%) auf 1,3 Millionen. Am russischen Markt hat sich der negative Trend hingegen fortgesetzt. 315.000 Nächtigungen bedeuten einen Rückgang von 105.000 (-25,0%).

Bei den Unterkunftsbetrieben hat die 5/4-Stern-Hotellerie, die rund ein Drittel der Nächtigungen repräsentiert, mit einem Plus von 344.000 (+4,1%) auf 8,8 Millionen besonders stark zugelegt. Auch private Ferienwohnungen sind um 309.000 Nächtigungen (+6,0%) auf 5,5 Millionen gewachsen.

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