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Rund 2,7 Millionen Gäste konnten Tirols Touristiker von Mai bis Juli im Land begrüßen. Mehr als 80 Prozent der Tirol-Urlauber gehen zumindest einmal während ihres Aufenthaltes wandern.

Tirols Tourismus zur Saison-Halbzeit mit positiver Entwicklung

23. August 2016 | 11:41 Autor: Tirol Werbung Österreich, Tirol

Innsbruck (A) Gemessen an Ankünften und Nächtigungen hat sich die erste Hälfte der diesjährigen Sommersaison positiv entwickelt. 9,3 Millionen Nächtigungen im Zeitraum Mai bis Juli 2016 bedeuten eine Zunahme um 341.000 (+3,8%) gegenüber dem Vorjahr und kommen den Zahlen der frühen 1990er-Jahre wieder näher.

Die Anzahl der Gäste hat aufgrund des weiterhin steigenden Kurzreiseverhaltens um 126.000 (+5,0%) auf 2,7 Millionen zugenommen – so viele wie noch nie. Die Aufenthaltsdauer liegt bei 3,5 Tagen und entspricht damit dem Vorjahreswert. Die Nächtigungen im Zeitraum Mai bis Juli entsprechen im Schnitt 44 Prozent der gesamten Tiroler Sommernächtigungen.

Hauptverantwortlich für dieses Wachstum ist ein kräftiges Plus aus Deutschland, dem mit Abstand wichtigsten Markt für den Tiroler Tourismus. Die Nächtigungen deutscher Gäste haben um 348.000 (+7,9%) auf 4,7 Millionen zugelegt, die Ankünfte sind um 120.000 (+10,9%) auf 1,2 Millionen gewachsen. Damit sorgen die Gäste aus Deutschland weiterhin für rund jede zweite Nächtigung in Tirol. Ebenfalls positiv entwickelt hat sich der Heimmarkt. Die Nächtigungen österreichischer Gäste sind um 42.000 (+4,2%) auf eine Million gewachsen, die Ankünfte haben um 20.000 (+4,9%) auf 381.000 zugelegt. Einen Rückgang hat es hingegen am niederländischen Markt gegeben. Die Nächtigungen sind um 77.000 (-9,8%) auf 709.000 zurückgegangen, die Ankünfte um 5.000 (-2,7%) auf 179.000. Ein konträres Bild zeigt sich am Schweizer Markt: 686.000 Nächtigungen bedeuten ein Plus von 22.000 (+3,3%), 173.000 Ankünfte eine Zunahme von 9.000 (+5,3%).

Für Landeshauptmann und Tourismusreferent Günther Platter ist das aktuelle Ergebnis ein Beleg für die großartige Arbeit der Tiroler Touristiker. Gleichzeitig will er die Zahlen nicht oberflächlich interpretiert wissen: „Diese Zuwächse bei Ankünften und Nächtigungen sind erfreulich, können allerdings nicht eins zu eins auf den wirtschaftlichen Erfolg der Betriebe umgelegt werden. Entscheidend ist die Wertschöpfung.“ Einen der Gründe für das gute Abschneiden auf den Nahmärkten sieht Platter in einer sensibilisierten Risikowahrnehmung der Gäste: „Reisentscheidungen werden verstärkt vor dem Hintergrund eines steigenden Sicherheitsbedürfnisses getroffen. Davon profitieren Nahmärkte wie Tirol, die als sehr sicher gelten.“

Darüber hinaus punkte Tirol mit seiner erstklassigen touristischen Infrastruktur, so Tirol Werbung-Geschäftsführer Josef Margreiter. „Die Investitionsbereitschaft der Betriebe sowie die zahlreichen hochwertigen Bergsommerangebote tragen ebenfalls maßgeblich zu diesem erneut positiven Ergebnis bei.“ Der alpine Bergsommer habe Konjunktur, das belege die langfristige Entwicklung: „In den vergangenen zehn Jahren haben die Nächtigungen im Sommer um 13,8 Prozent und die Ankünfte um 42,8 Prozent zugenommen“, bilanziert Margreiter. Aufgrund der weiterhin wachsenden Beliebtheit von Kurzreisen sind die Ankünfte in diesem Zeitraum deutlicher gestiegen als die Nächtigungen.

Bei den Betrieben gab es von Mai bis Juli fast durchwegs ein Wachstum. Die privaten Ferienwohnungen legten um 8,8 Prozent auf 1,3 Millionen Nächtigungen zu, die gewerblichen um 8,5 Prozent auf 641.000. In der Hotellerie verzeichneten die 5- und 4-Stern-Betriebe das größte Wachstum – 3,3 Millionen Nächtigungen entsprechen einem Plus von 3,6 Prozent.

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