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Landesschulinspektor Roland Teissl, Gremialgeschäftsführerin Karolina Holaus und Gremialobmann-Stellvertreter Josef Stanger (v.l. hinten) gratulierten den frischgebackenen Bauproduktefachberatern zum erfolgreichen Abschluss ihrer Lehre.

Baustoffhandel forciert die Aus- und Weiterbildung junger Fachkräfte

23. September 2016 | 13:36 Autor: WK Tirol Österreich, Tirol

Innsbruck (A) Für Unternehmen wird es immer wichtiger, auf genügend engagierte Fachkräfte zurückgreifen zu können. Das ist auch im heimischen Baustoff-, Eisen-, Hartwaren- und Holzhandel so. „Deshalb setzen wir immer wieder gezielt neue Akzente in der Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, erklärt Othmar Lutz, Sprecher der Branche in der Wirtschaftskammer Tirol. 

Vor allem im Baustoff-Bereich tut sich diesbezüglich momentan einiges. Zum einen besuchen die Lehrlinge die Berufsschule künftig nicht mehr wöchentlich an einem Regelschultag, sondern geblockt in einem Lehrgang. Zum anderen wurde mit dem Bauproduktefachberater (BAFA) ein Ausbildungsschwerpunkt geschaffen, der voll auf die Ansprüche und Herausforderungen im Baustoffhandel abgestimmt ist. Als Bauprodukteberater ist man Spezialist, wenn es ums Bauen und Renovieren geht. Man kennt die verschiedensten Baustoffe, weiß, wie diese in der Praxis richtig eingesetzt und verarbeitet werden können und hat natürlich auch die notwendigen kaufmännischen Kenntnisse. „Mit dieser Ausbildung legen die Jugendlichen den Grundstein für ein erfolgreiches Berufsleben“, ist Lutz überzeugt und ergänzt: „In weiterer Folge gibt es dann mit dem Diplom-Bauproduktefachberater die Möglichkeit sich noch höher zu qualifizieren und die Karrierechancen noch weiter zu steigern.“ 

Den Mädchen und Burschen die sich in ihrer Lehre durch besonderen Fleiß hervortun, zeigte das Landesgremium des Baustoff-, Eisen-, Hartwaren- und Holzhandels gestern bei einem gemütlichen Abend im Innsbrucker Stiftskeller seine Wertschätzung. Einerseits bekamen dabei sieben frischgebackene BauproduktefachberaterInnen, die ihre Lehre erfolgreich abgeschlossen haben, ihre Zertifikate überreicht. Andererseits wurde insgesamt 53 „Vorzugsschüler“ von 20 Lehrbetrieben im Rahmen der „Aktion gutes Zeugnis“ eine finanzielle Anerkennung überreicht. Für einen Notenschnitt von 1,9  im abgelaufenen Berufsschuljahr gab es 100 Euro, für einen Notschnitt unter 1,4 200 Euro. Dabei ist es erfreulich, dass immer mehr Lehrlinge durch hervorragende schulische Leistungen glänzen. Gleich elf junge Damen und Herren konnten einen Notenschnitt von 1,0 vorweisen.

  • Landesschulinspektor Roland Teissl, Gremialobmann-Stellvertreter Josef Stanger und Gremialgeschäftsführerin Karolina Holaus (v.l. vorne) gratulierten den besten Lehrlingen der Branche zu ihren Leistungen.
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