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v.l.: FH-Rektor Oskar Müller, Landesrätin Bernadette Mennel, Landeshauptmann Markus Wallner und Uni-Rektor Tilmann Märk (Foto: FH Vorarlberg)

Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen Fachhochschule Vorarlberg und Universität Innsbruck

11. April 2016 | 08:13 Autor: Fachhochschule Vorarlberg Österreich, Tirol, Vorarlberg

Dornbirn/Innsbruck (A) Die FH Vorarlberg und die Universität Innsbruck unterzeichneten kürzlich ein Memorandum of Understanding zur verstärkten Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung, Studium und Weiterbildung.

In einem Memorandum of Understanding legten der Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner, Landesrätin Bernadette Mennel, Rektor Tilmann Märk und Rektor Oskar Müller am Freitag an der FH Vorarlberg in Dornbirn den Grundstein für die zukünftig engere Zusammenarbeit zwischen der Universität Innsbruck und der FH Vorarlberg. In gemeinsamen Forschungsprojekten und in den Bereichen Studium und Weiterbildung wollen die beiden Hochschulen Synergien nutzen und neue Möglichkeiten für Studierende schaffen.

Landeshauptmann Markus Wallner zeigte sich sehr erfreut und bezeichnete die neue Kooperation als Chance nicht nur für die beiden Hochschulen, sondern auch für die Wirtschaft in Tirol und Vorarlberg. Die Bündelung von Kapazitäten und Know-how in der Forschung schaffe neue Möglichkeiten, von denen viele auf breiter Basis profitieren würden. „Nicht zuletzt kommen wir damit auch dem Wunsch der Industrie sehr rasch nach, deren Forderung ganz klar die verstärkte Forschung für die Wirtschaft ist”, betonte Landeshauptmann Wallner.

In Zukunft wollen die FH Vorarlberg und die Universität Innsbruck Forschungsanträge zum Teil gemeinsam erstellen und Projekte gemeinsam durchführen sowie interdisziplinär zusammenarbeiten. Damit vergrößern die beiden Hochschulen die Chancen auf einen Zuschlag bei Forschungsförderungen für beide Partner. „Die gemeinsamen Erfahrungen in Grundlagen- und Anwendungsprojekten ergänzen sich und machen Forschung noch erfolgreicher“, zeigte sich Rektor Oskar Müller von der FH Vorarlberg überzeugt.

Landesrätin Bernadette Mennel sieht in dem Memorandum die Fortsetzung des bereits eingeschlagenen Weges: „Wir pflegen in Vorarlberg schon länger die Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck, in der Vergangenheit stark mit Schloss Hofen, dem Weiterbildungszentrum des Landes Vorarlberg und der FH Vorarlberg und natürlich mit der PH Vorarlberg. Deshalb ist es für mich als zuständige Landesrätin schön, auch ein Zusammenrücken der FH Vorarlberg mit der Universität Innsbruck heute mit zu erleben und das Memorandum mit zu unterfertigen.” Sie erhoffe sich dadurch, dass sich die Zusammenarbeit noch vertiefe, neue Ideen entstünden, Ressourcen im Bereich der akademischen Lehre gemeinsam genutzt würden und auch in der Weiterbildung weitere Akzente gesetzt werden könnten.

Ein Punkt im unterzeichneten Memorandum ist die Zusammenarbeit in der gemeinsamen Betreuung von Dissertationen. Der Rektor der Universität Innsbruck, Tilmann Märk sieht darin ein wesentliches Merkmal des gemeinsamen Weges: „Absolventinnen und Absolventen der FH Vorarlberg sollen künftig ein Doktoratstudium an unserer Uni betreiben können und die Betreuung, bei entsprechender Befähigung durch eine Habilitation, an der FH Vorarlberg erfolgen, was wiederum die Attraktivität eines Studiums in Vorarlberg erhöht.“

Auch im Bereich der akademischen Lehre werden die beiden Hochschulen enger zusammenrücken. Zum Beispiel bei der Entwicklung von Unterrichtsmaterialien, bei der Anerkennung von Lehrveranstaltungen oder einem gemeinsamen Angebot von Kursen. Die Durchgängigkeit zwischen FH und Universität wird dadurch noch einfacher, die Möglichkeiten für Studierende noch größer. So bietet sich die Möglichkeit, sowohl die Universität Innsbruck als auch die FH Vorarlberg für eine höchst klassige Ausbildung zu nutzen.

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