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(Bild: AMS, Petra Spiola)

AMS fördert Weiterbildung in Tiroler Betrieben

03. Jänner 2015 | 11:31 Autor: AMS Tirol Tirol

Innsbruck (A) In einer schnelllebigen Arbeitswelt sehen wir uns ständig neuen Herausforderungen gegenüber. Im härter werdenden Wettbewerb ist es für Betriebe und ihre MitarbeiterInnen enorm wichtig, am Puls der Zeit zu bleiben und auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren. Gut ausgebildete ArbeitnehmerInnen helfen den Unternehmen und sie laufen weniger Gefahr, arbeitslos zu werden. Mit der „Qualifizierungsförderung für Beschäftigte“ beteiligt sich das AMS ab Jänner 2015 wieder an den Aus- und Weiterbildungskosten von MitarbeiterInnen in Tiroler Betrieben.  

Wenn Betriebe mit ihren MitarbeiterInnen Weiterbildungen vereinbaren, können diese im Rahmen der „Qualifizierung für Beschäftigte“ vom AMS mitfinanziert werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf niedrig qualifizierten Personen, Älteren und Frauen. Ziel des Förderprogrammes ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der Tiroler Betriebe zu erhöhen und die Jobs der ArbeitnehmerInnen besser abzusichern.

Ältere, niedrig Qualifizierte, Frauen 
Das AMS investiert mit diesem Programm in Beschäftigte, um Arbeitslosigkeit bereits im Vorfeld zu verhindern. Da Ältere, niedrig Qualifizierte und teilweise Frauen laut Statistik stärker von einem Arbeitsplatzverlust gefährdet sind, werden speziell diese Zielgruppen gefördert, erklärt Anton Kern, Landesgeschäftsführer des AMS Tirol: „Personen über 45 Jahre und Menschen mit maximal Pflichtschulabschluss sind für das AMS erfahrungsgemäß schwieriger auf dem Arbeitsmarkt zu vermitteln. Deshalb gilt es hier besonders, ihre Dienstverhältnisse durch Weiterbildung und Höherqualifizierung zu sichern. Auch Frauen tun sich oft schwerer, weshalb wir Frauen auch mit Lehrabschluss und mittlerer Schulbildung in das Förderprogramm aufnehmen.“

Das Wissen der MitarbeiterInnen ist das Kapital der Unternehmen
Das AMS übernimmt die Hälfte der Kurskosten und beteiligt sich zudem bei länger dauernden Maßnahmen an den Personalkosten. Gefördert werden können alle Maßnahmen und Kurse, die in der Wirtschaft benötigt werden und anwendbar sind, sagt Kern: „Wir fördern technische Ausbildungen ebenso wie wirtschaftliche, sowie Kurse, die die Soft-Skills der MitarbeiterInnen verbessern. Wichtig ist nur, dass die Ausbildung für das Berufsleben wichtig und notwendig ist. Privatausbildungen und Hobbykurse können über dieses Programm klarerweise nicht finanziert werden.“ 
Entscheidend ist neben der beruflichen Anwendung auch die Dauer der Weiterbildung. Ein Kurs muss mindestens 24 Maßnahmenstunden umfassen, ab der 33. Stunde übernimmt das AMS sogar 50% der Lohnkosten für die versäumte Arbeitszeit.

    AMS Arbeitsmarktservice Tirol

    Amraser Straße 8, 6020 Innsbruck
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