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v.l.n.r. Key-Note Speaker Arne Lakeit, Karlheinz Rüdisser, Astrid Kühn-Ulrich (wikopreventk), Hans-Peter Metzler und Dieter Bitschnau (wikopreventk). (Foto: wikopreventk/Lisa Mathis)

Chancen und Erfolgsfaktor der Transformation waren die Themen beim Impulsforum ibet 2018

23. November 2018 | 07:34 Autor: wikopreventk Startseite, Vorarlberg

Bregenz (A) Von technischen Innovationen, die sich in immer größerer Geschwindigkeit vollziehen bis hin zu komplexeren Organisationsstrukturen: Die Digitalisierung sorgt in Unternehmen für einen großen Umbruch, wachsende Herausforderungen und gänzlich neue Möglichkeiten. Wie viel Veränderung die Digitalisierung verlangt, wie Unternehmen diesem Wandel begegnen und wie sie diesen Veränderungsprozess gestalten, wurde beim Impulsforum ibet unter dem Titel „Zwischen Agilität und Stabilität“ diskutiert.

Neben innovativen Geschäftsmodellen gilt es, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit neuen Formen der Führung und Zusammenarbeit zu motivieren und ihre Potenziale zu nutzen. Doch auch die Politik ist gefordert, Rahmenbedingungen zu schaffen, die dem digitalen Wandel Rechnung tragen. Nur so kann die Region in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben.

Agilität braucht Stabilität als Basis
Um die Herausforderungen von heute bewältigen zu können, sind neue Methoden, mutige Ideen und Strategien gefordert. „Denn der Wandel vollzieht sich immer schneller. Oftmals wird dabei kritisch die zukünftige Rolle des Menschen hinterfragt. Wir gestalten die Digitalisierung aber selbst – und geben uns im Rahmen der Digitalisierung selbst die Rolle, die wir uns selber zuschreiben“, betonte Arne Lakeit. Der international erfahrene Top-Manager und Key-Note Speaker der ibet hat 25 Jahre seiner Karriere in unterschiedlichsten Funktionen bei der AUDI AG und weiteren Tochtergesellschaften von VW verbracht. „Agilität bedeutet, dass wir Prozesse und auch unser Denken beweglich machen. Allerdings braucht Agilität Stabilität als Basis“, ist er überzeugt.

Die selbe Erfahrung konnte auch Matthias Moosbrugger, Leiter Marketing und Kommunikation der Rhomberg Gruppe, teilen: „Die DNA des Unternehmens, also dessen Werte, Mission, Vision und Identität sind gerade in Zeiten des Umbruchs von essentieller Bedeutung und müssen gepflegt werden.“ Die stabile Unternehmenskultur ist die Basis für das kollaborative Arbeiten, welches Rhomberg mittlerweile erfolgreich umsetzt. Und das weltweit. „Dabei ist ein Wandel von einer hierarchischen hin zu einer kollaborativen Organisation und eine neue Form von Führung nötig.“

Erfolgsfaktor Unternehmenskultur
Um die Ansprüche der Kunden besser erfüllen zu können, hat der deutsche Natursport-Ausstatter VAUDE intensiv an der eigenen Unternehmenskultur gearbeitet. Mit flachen Hierarchien und einem Arbeiten auf Augenhöhe kann VAUDE auf viele Mitentscheider und Mitdenker setzen. „Für uns gilt es, Herausforderungen zu sehen und uns als Teil der Lösung zu begreifen. Wir haben uns damals gefragt, wie wir als Outdoor-Ausrüster fair und sauber produzieren können und haben uns daher dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben. Das ist unser Innovationstreiber und schafft einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber unseren Mitbewerbern“, schilderte Lisa Fiedler. Sie ist in der Stabstelle der Geschäftsführung für Unternehmensentwicklung tätig und Mitglied des Nachhaltigkeits-Teams bei VAUDE.

Rahmenbedingungen schaffen
Die digitale Transformation bringt allerdings nicht nur für Unternehmen, sondern auch für die Gesellschaft einen enormen Strukturwandel. Neben den zahlreichen Chancen gibt es auch Umbrüche. Rahmenbedingungen zu schaffen, die die digitale Wende stützen, ist dabei eine wichtige Aufgabe der Politik, damit die Region wettbewerbsfähig bleibt. Denn die Transformation verändert den Wirtschaftsraum massiv. Daher wurde das Thema in der Digitalen Agenda Vorarlberg aufgearbeitet. „Jetzt gilt es diese mit Leben zu füllen und ins Tun zu kommen. Wir sind noch nicht vorne mit dabei – es gilt hier Boden gut zu machen“, sind sich Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser und WKV-Präsident Hans-Peter Metzler einig.

Veranstalter und Kooperationspartner

„Neben den Start-ups haben auch zahlreiche etablierte Unternehmen in der Bodenseeregion ihre Chancen längst erkannt und ihre Geschäftsmodelle um digitale Komponenten erweitert oder neue digitale Geschäftsfelder entwickelt. Das Interesse an unserer Veranstaltung zeigt, wie groß das Bedürfnis der Unternehmen ist, sich zum Thema auszutauschen und sich Anregungen für die eigene Umsetzung zu holen“, freut sich Dieter Bitschnau, Geschäftsführer von wikopreventk, Veranstalter der ibet.

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