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v.l. Tilmann Märk, Rektor der Uni Innsbruck, LH Günther Platter, Philipp Unterholzner, UMIT-Vizerektor und LR Bernhard Tilg überreichten zur Eröffnung symbolisch Schultüten an zwei Studenten. (Foto: Land Tirol / Rainalter)

Eröffnung der neuen Räumlichkeiten in Landeck für Bachelorstudium „Wirtschaft, Gesundheits- und Sporttourismus“

09. Oktober 2015 | 13:48 Autor: Land Tirol Startseite, Tirol

Landeck (A) Vor einem Jahr starteten in Landeck die ersten Vorlesungen im Bachelorstudium „Wirtschaft, Gesundheits- und Sporttourismus“. Wurde anfangs mit 25 Studierenden gerechnet, schrieb sich mit 70 Studienanfängern beinahe die dreifache Zahl für das neue Studium ein. Mit Beginn des heurigen Wintersemesters konnten weitere 84 Erstsemestrige begrüßt werden. Die Räumlichkeiten, die die Handelsakademie Landeck zur Verfügung gestellt hatte, wurden schnell zu klein. Deshalb finanzierte das Land Tirol mit einem Investitionsvolumen von 450.000 Euro ein neues Objekt für eine Mietdauer von zehn Jahren in der Bruggfeldstraße 7, das für die Erfordernisse adaptiert wurde. Im Rahmen eines Festaktes eröffneten LH Günther Platter und LR Bernhard Tilg am Freitag, den 9. Oktober 2015, die neuen Räume.

„Die große Zahl an Studentinnen und Studenten beweist, dass die Positionierung des Studiengangs am Standort Landeck absolut richtig war“, zeigt sich LH Günther Platter begeistert. Durch die Zusammenarbeit der Gesundheitsuniversität UMIT Hall und der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck sei es gelungen, die Region als Universitätsstandort zu etablieren. „Diesen erfolgreichen Weg, universitäre Bildungsangebote auch in den Regionen anzusiedeln, setzen wir fort. Ab dem Wintersemester 2016 wird auch Lienz mit dem Bachelorstudium Mechatronik zur Universitätsstadt“, betont LH Platter.

„Um den jungen und interessierten Menschen die bestmöglichen Voraussetzungen zu bieten ist es wichtig, ihnen die optimalen Rahmenbedingungen zu ermöglichen. Das ist uns mit den neuen Räumen vorbildlich gelungen“, erläutert Wissenschaftslandesrat Bernhard Tilg. Auf 620 Quadratmetern wurden neben vier Seminarräumen, einem Aufenthaltsraum und einer Bibliothek auch vier Büros und ein Besprechungsraum für die MitarbeiterInnen geschaffen. „Mit diesem Studium ist eine hochqualifizierte, universitäre Ausbildung – unterstützt vom Land Tirol – in einer der tourismusintensivsten Regionen Tirols geschaffen worden“, betont Tilg.

Eine fruchtbare Partnerschaft
Das Fundament des Studiengangs ist die Partnerschaft der Leopold-Franzens-Universität und der Gesundheitsuniversität UMIT, wie UMIT-Vizerektor Philipp Unterholzner erklärt: „Es freut mich ganz besonders, dass sich die Zusammenarbeit mit der Leopold-Franzens-Universität-Innsbruck im Bereich der Lehre in den vergangenen Jahren so gut entwickelt hat. Dies hat neben der Erfolgsgeschichte Landeck auch die Erfolgsgeschichte Mechatronik-Studium auf den Weg gebracht. Mit dem gemeinsamen Mechatronik-Studium am Studienstandort Lienz, das wir letzte Woche bei der Qualitätssicherungsagentur AQ-Austria zur Genehmigung eingereicht haben, wollen wir die erfolgreichen Kooperationen fortsetzen.“

„Unser Konzept, kooperative und nach regionalen Bedürfnissen ausgerichtete Studienangebote auch außerhalb Innsbrucks anzubieten, ist voll aufgegangen. Das hohe Interesse an unserem Bachelorstudium in Landeck ist dafür ein eindrucksvoller Beleg“, zeigt sich auch der Rektor der Uni Innsbruck Tilmann Märk begeistert.

Die Studienleiter Gottfried Tappeiner und Peter Heimerl zeigen sich von den neuen Räumlichkeiten beeindruckt: „Die extrem schnelle Realisierung dieser funktionellen und schönen Räume durch das Land Tirol hilft uns sehr unsere ungewöhnlich motivierten Studierenden optimal zu betreuen.“

Große Chance für Landeck
Für Bgm Wolfgang Jörg wird bereits jetzt sichtbar, welche große Chance dieses Studium für die LandeckerInnen darstellt: „Ich freue mich schon auf die Ergebnisse des Studierendenprojektes über eine mögliche touristische Nutzung der Sanna, das von der Stadt Landeck in Auftrag gegeben wurde. Dieser universitäre Lehrgang ist für die Stadt und die gesamte Tourismusregion von immens großer Bedeutung.“

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