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Yifan Guo und seine Kolleginnen und Kollegen in der Lehrwerkstatt von GRASS in Höchst können seit heuer mit einer 50.000 Euro teuren Drehmaschine arbeiten.

Grass investiert Millionen in Lehrausbildung

20. November 2018 | 16:00 Autor: Pzwei Startseite, Vorarlberg

Höchst/Götzis (A) Über eine Million Euro investierte GRASS, Hersteller hochwertiger Bewegungs‐Systeme für Möbel, in den letzten fünf Jahren in die Lehre. Soeben wurde eine 5-Achs-CNC-Fräsmaschine um 250.000 Euro angeschafft, um den Fachkräfte-Nachwuchs auf höchstem Niveau auszubilden. Insgesamt beschäftigt GRASS in Vorarlberg derzeit 63 Lehrlinge in neun Lehrberufen.

Die Zahl der Lehranfänger bei GRASS steigt kontinuierlich: Waren es 2016 noch 12 Nachwuchsfachkräfte, die beim Spezialisten für Bewegungs-Systeme für Möbel ihre Karriere in Angriff nahmen, waren es im Jahr danach schon 18 und heuer 26. Der Trend soll laut Dominik Steinwidder, Ausbildungsleiter der GRASS Gruppe, fortgesetzt werden: „Wir setzten auf Wachstum und brauchen entsprechend auch mehr qualifizierten Nachwuchs.“ Daher wird auch in die Hardware und Infrastruktur für die Lehre kräftig investiert.

Steinwidder stieß vor fünf Jahren zum Unternehmen, unter anderem um am Standort Götzis die zweite Lehrwerkstatt des Unternehmens in Vorarlberg aufzubauen: „Damals haben wir je 100.000 Euro ins Gebäude und in Maschinen investiert.“

2015 folgte eine CNC-Drehmaschine am Standort Höchst um 150.000 Euro. Dort wurde ab 2016 auch ein technisches Labor um insgesamt 130.000 Euro eingerichtet. Götzis erhielt 2017 eine 3-Achs-CNC-Fräsmaschine um 180.000 Euro. Im selben Jahr wurde dort ein Elektro-Labor eingerichtet und zuletzt eine 5-Achs-CNC-Fräsmaschine um 250.000 Euro gekauft. „In Summe belaufen sich die Investitionen der letzten fünf Jahre auf über eine Million Euro“, rechnet Steinwidder vor.

Einbeziehung in die Produktion
Auch organisatorisch wurde einiges unternommen, um den Stellenwert der Ausbildung zu erhöhen: „Die Lehrlinge kümmern sich selbstständig um die Materialversorgung, von der Bestellung bis zur Verteilung“, berichtet der Ausbildungsleiter.

Mit dem dritten Vorarlberger Standort in Hohenems und dem eingeschlagenen Wachstumskurs kommen auch auf die Lehrlingsausbildung weitere Herausforderungen zu: „Mittelfristig werden wir in Hohenems Logistik und die kaufmännischen Berufe ausbilden“, stellt Dominik Steinwidder in Aussicht.

Insgesamt bildet die GRASS-Gruppe in Vorarlberg derzeit 63 Lehrlinge in neun Lehrberufen aus: Maschinenbautechnik, Werkzeugbautechnik, Zerspanungstechnik, Prozesstechnik, Elektrotechnik, Oberflächentechnik, Betriebslogistik, Informationstechnik sowie Bürokauffrau/-mann. Sowohl in Höchst als auch in Götzis gibt es etwa 50 Rotationsstellen, die die Lehrlinge im Zuge ihrer Ausbildung durchlaufen.

GRASS führt seit 1998 das Prädikat „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“ von Landesregierung, Wirtschaftskammer und Arbeiterkammer und ist seit 2016 als „staatlich ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ berechtigt, das Bundeswappen zu führen.

Von der Qualität der Ausbildung bei GRASS in Götzis und Höchst konnten sich zuletzt auch 26 Schülerinnen und Schüler bei den Chancentagen am 14. und 15. November ein Bild machen.

Fact-Box
GRASS Gruppe
Die GRASS-Gruppe setzte 2017 mit knapp 2.000 Mitarbeitern an 18 Standorten weltweit 378 Millionen Euro um. Mit mehr als 200 Vertriebspartnern in 60 Ländern gehört die Tochter des deutschen Würth-Konzerns zu den weltweit führenden Spezialisten für Bewegungs-Systeme. GRASS Führungs- und Schubkasten-Systeme sowie Scharnier- und Klappen-Systeme sind Markenprodukte, die in Möbeln renommierter Hersteller verbaut sind.

  • Clemens Eberhardt und die anderen Lehrlinge von GRASS in Götzis können seit kurzem mit einer hochmodernen 5-Achs-CNC-Fräsmaschine um 250.000 Euro arbeiten.
    uploads/pics/GRASS-Fraesmaschine-Goetzis.jpg

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