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Wohnbauexperte Wolfgang Amann vom Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen in Wien erläutert Strategien für leistbares Wohnen

Immobilien Forum West 2014: Leistbares Wohnen im Fokus

10. Februar 2014 | 10:54 Autor: wikopreventk Vorarlberg

Bregenz (A) Ein heftig diskutiertes Thema steht im Mittelpunkt der sechsten Auflage von Westösterreichs führender Fachtagung für die Bau- und Immobilienbranche, die am 13. März 2014 im Festspielhaus Bregenz stattfindet. Branchenvertreter, Experten und politisch Verantwortliche diskutieren, was die Kosten für Bauen und Wohnen in die Höhe treibt und präsentieren ihre Lösungsvorschläge.

Explodierende Kosten für Bauen und Wohnen, ein teilweise versagender Markt und die Sorge, dass Wohnen für Durchschnittsbürger bald unerschwinglich wird: Leistbares Wohnen sorgt nicht nur für politische Kontroversen, die gesamte Branche sucht nach Lösungen, wissend, dass diese nur in einem Zusammenwirken mehrerer Faktoren realistisch sind. Beim Immobilien Forum West wird das Thema deshalb aus unterschiedlichen Blickwinkeln behandelt, präsentieren Unternehmensvertreter ebenso wie unabhängige Experten ihre Lösungsansätze. Das Immobilien Forum West ist eine Veranstaltung des Beratungsunternehmens wikopreventk.

Hausgemachte Kostentreiber
„Das Gesetz von Angebot und Nachfrage liefert nicht die Erklärung für steigende Preise. Wesentliche Kostentreiber sind hausgemacht, resultieren aus Vorschriften, Richtlinien und Verordnungen in Bereichen wie Bauordnung, Raumplanung und Förderwesen“, erläutert Dieter Bitschnau, Geschäftsführer des Veranstalters wikopreventk. Diese Themen bilden auch den Schwerpunkt des Vormittagsprogramms beim Immobilien Forum West, unter anderem mit dem Wohnbauexperten Wolfgang Amann vom Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen (IIBW), einem Beitrag von Architekt Carlo Baumschlager sowie einer Podiumsdiskussion mit Landestatthalter Karlheinz Rüdisser, Hubert Rhomberg und VEV-Präsident Markus Hagen.

Zielgerichtet fördern und günstiger finanzieren
Wohnbauförderung so zu gestalten, dass sie die gewünschten Lenkungseffekte bringt, zählt zu den größten Herausforderungen für die Politik, die Finanzierung von Wohnbaukrediten zu den größten Schwierigkeiten für Private. In den Nachmittags-Sessions zeigt Jörg Schmid von der Pooling Solutions AG, Zürich, am Schweizer Vorbild ein Modell für die günstigere Refinanzierung von Wohnbaukrediten. Karl Ladenhauf vom Amt der Vorarlberger Landesregierung erläutert die Lenkungsstrategien hinter den neuen Richtlinien für die Wohnbauförderung in Vorarlberg, die am 1. April 2014 in Kraft treten.

Was darf nachhaltiges Bauen kosten?
Ökologische Bauweise, Lebenszyklusbetrachtungen und Maßnahmen zur Senkung des Heiz- und Energiebedarfs sind heute State-of-the-Art für Neubauten, zumal in Förderrichtlinien auch die Erfüllung bestimmter Standards vorgeschrieben wird. Nebeneffekt ist, dass dadurch die Baukosten steigen. Wie weit soll die ökologische Optimierung also gehen? Karl Torghele, Präsident des Österreichischen Instituts für Baubiologie und –ökologie, zieht einen Vergleich zwischen Kosten und Nutzen nachhaltigen Bauens.


Über das Immobilien Forum West
Das Immobilien Forum West ist die führende Fachveranstaltung in Westösterreich, bei der wichtige Trends in der Bau- und Immobilienwirtschaft aufgezeigt und Zukunftsthemen der Branche näher beleuchtet werden. Das Immobilien Forum West findet seit 2009 abwechselnd in Innsbruck und Bregenz statt.

Immobilien Forum West 2014
Leistbares Wohnen – Die Kluft zwischen Anspruch und Realität schließen.
Donnerstag, 13. März 2014, 9.00 bis 17.00 Uhr, Festspielhaus Bregenz

Das Immobilien Forum West 2014 wird von wikopreventk in Zusammenarbeit mit Land Vorarlberg, Wirtschaftskammer Vorarlberg, Rhomberg Bau, Hypo Landesbank Vorarlberg und Vorarlberger Eigentümervereinigung veranstaltet.

Weitere Informationen unter www.immoforumwest.at und www.wikopreventk.com

    clavis Kommunikationsberatung GmbH

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