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„marie“ – Kunstwerk zum 10-jährigen Jubiläum des Aktionstags; „F.I.T. – Frauen in Technik“ vor der inatura feierlich enthüllt

05. Dezember 2010 | 13:03 Autor: VEM Vorarlberg
Im Jahr 2000 wurde der Aktionstag "F.I.T. - Frauen in technische Zukunftsberufe" von Landtagspräsidentin Dr. Bernadette Mennel ins Leben gerufen. Zum 10-jährigen Jubiläum wurde heuer ein Wettbewerb unter Vorarlberger Künstlerinnen um ein Kunstwerk ausgeschrieben, das die beiden Aspekte „Technik“ und Frauen“ verbinden sollte.

Am Freitag, 03.12.2010 wurde „marie“, das Kunstwerk von Alexandra Berlinger, die aus der Jury-Sitzung als klare Siegerin hervorgegangen war, vor der inatura in Dornbirn enthüllt. Mit ein Grund für die Standortwahl – herzlichen Dank für die Unterstützung an die Stadt Dornbirn und die inatura – waren die Science Zones in der inatura, die Kindern und Jugendlichen die Technik näher bringen.

„marie“ besteht aus 132 Vornamen von Lehrmädchen aus Betrieben der V.E.M. und prominenten Wissenschaftlerinnen. So ist z.B. Nobelpreisträgerin Marie Curie, der wesentliche Forschungserfolge auf dem Gebiet der Radioaktivität gelangen, Namensgeberin des Kunstwerks. 119 Lehrmädchen haben im Zuge der Umsetzung des Projekts ihren Vornamen niedergeschrieben. Diese Vornamen wurden danach digitalisiert und aus 3 mm starkem Stahlblech geschnitten. Die ausgeschnittenen Schriftzüge wurden pulverbeschichtet und danach in einem Edelstahlgestell aufgehängt. Das Gewicht der einzelnen Schriftzüge beträgt zwischen 2,5 und 5 kg, zusammen mit dem Gestell wiegt die Skulptur knapp 1 Tonne.

Drei V.E.M.-Mitgliedsbetriebe haben Alexandra Berlinger bei der Herstellung tatkräftig unterstützt. Ihnen gilt für ihr Engagement für die Ausbildung von jungen Technikerinnen in Vorarlberg ein herzliches Dankeschön. Die Doppelmayr Seilbahnen GmbH war maßgeblich am Schneiden der 125 Vornamen aus 3 mm starken Stahlblechen beteiligt, pulverbeschichtet wurden die Schriftzüge von der Collini GmbH. Das Gestell zur Aufhängung der Namen stammt von Bertsch. Die Finanzierung des Projekts haben die V.E.M. (Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie), das Land Vorarlberg und die Fachhochschule Vorarlberg übernommen. Ziviltechniker Marc Hämmerle trug das Berechnen der statischen Voraussetzungen bei.

Die offizielle Enthüllung erfolgte Freitag Abend (3.12.2010) im Beisein von Lehrmädchen aus ganz Vorarlberg. Neben den Mädchen war auch zahlreiche Prominenz bei der Enthüllung von „marie“ dabei: Landtagspräsidentin Dr. Bernadette Mennel, Landesrat Mag. Siegi Stemer, Dr. Peter Schmid (Geschäftsführer inatura), Mag. Michaela Wagner (Geschäftsführerin Industriellenvereinigung), Mag. Martin Ruepp (Vizebürgermeister Dornbirn) und Mag. Roland Jörg (Kulturamtsleiter Dornbirn). Von der F.I.T.-Arbeitsgruppe waren zudem noch Prof. (FH) Dipl.-Ing. Dr. Regine Bolter und Dipl.-Ing. Dr. Johannes Steinschaden (Studiengangsleiter FH Vorarlberg) und Petra Grass (Kommunikationsagentur die3) mit dabei. Zahlreiche Ausbildungsleiter aus V.E.M.-Betrieben waren bei der Enthüllung ebenfalls anwesend: Wilhelm Fritsche (VKW), Otto Bechter (Zumtobel), Georg Dür (Doppelmayr), Dieter Hämmerle (Blum), Guntram Obwegeser (Collini) und Gustav Klammer (Bertsch).

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Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie (V.E.M.)

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