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"Vorarlberger Politiker erkennen die Bedeutung von Facebook und Twitter“, so Dieter Bitschnau, Geschäftsführer wiko

Soziale Netzwerke bei Vorarlberger Politikern beliebt

31. August 2011 | 09:24 Autor: wiko Vorarlberg

Bregenz (A) Studie zeigt überdurchschnittliche Präsenz Vorarlberger Abgeordneter auf Twitter – mehr als ein Drittel auf Facebook aktiv.

Vorarlberger Politiker haben nicht nur Facebook für sich entdeckt, sondern fühlen sich im Bundesvergleich auch bei Twitter überdurchschnittlich wohl: Knapp 42 Prozent aller politischen Funktionäre in Nationalrat, Landtag und aus der Landeshauptstadt haben private Profile oder Fanseiten auf Facebook, neun Prozent twittern zum politischen Geschehen – so das Ergebnis einer Untersuchung der Social Media-Präsenz politischer Funktionäre durch das Beratungsunternehmen für Öffentlichkeitsarbeit und strategische Kommunikation wiko. Österreichweit sind mit 382 Mandatsträgern nahezu 41 Prozent aller Abgeordneten auf Facebook, rund 187.000 Nutzer des Portals sind mit politischen Funktionären befreundet.

Anders als in Vorarlberg werden weitere Social-Media-Kanäle im restlichen Österreich erst spärlich für die politische Arbeit und den Dialog mit Wählern genutzt. So zwitschern bundesweit gerade mal vier Prozent über Twitter, nur etwas mehr sind bei Xing (10%) und kaum einer bei LinkedIn (2%) vertreten. „Hier spiegelt sich in der Akzeptanz durch die Politik klar das Bedeutungsgefälle zwischen Facebook und weiteren sozialen Netzwerken in Österreich wider. Der Kommunikationskanal wird allem Anschein nach in erster Linie nach der Möglichkeit ausgewählt, besonders viele Bevölkerungsgruppen zu erreichen. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass Social Media keine Einbahnstraße sind, sondern für Dialog stehen“, so wiko-Geschäftsführer Dieter Bitschnau.

Dialogorientierte Parteien zeigen Präsenz
Besonders aktiv zeigen sich bei gemeinsamer Betrachtung des Nationalrates und der Landtage Abgeordnete der Partei „Die Grünen“, die österreichweit fast zu drei Viertel über Facebook mittels eines persönlichen Profils oder einer Fanpage mit Wählern und Öffentlichkeit in Kontakt treten. Auch annähernd jedes zweite Parteimitglied der Freiheitlichen (49%) gibt hier Informationen zu seiner Person und kommuniziert mit Gleichgesinnten, während sich von den Vertretern weiterer Parteien nur gut jeder Dritte über Facebook austauscht. „Es zeigt sich, dass vor allem Mitglieder von Parteien, die partizipativ geprägt sind und großen Wert auf Austausch in der politischen Willensfindung legen, Social Media-Kanäle als Plattform für den Dialog mit Wählern und Parteibasis schätzen“, ergänzt Bitschnau.

Besonders zurückhaltend erweisen sich die Vertreter der ÖVP mit 34 Prozent Facebook-Präsenzen. „Gleichzeitig verfügen diese jedoch mit 29 Prozent über die meisten eigenen Internetauftritte. Sie setzen also mit Blick auf die Mediennutzung traditioneller Wählergruppen anderweitig Präferenzen“, erklärt Bitschnau.

Bei alleiniger Betrachtung des Nationalrates haben knapp 40 Prozent eine Facebook-Präsenz, jede vierte hiervon in Form einer Fanpage, die im Schnitt 4.238 Fans verzeichnet. Damit liegen die meisten Abgeordneten weit hinter Heinz-Christian Strache, der mit über 104.000 Fans mit Abstand der am stärksten gefolgte Nationalrat auf Facebook ist.

Burgenland, Tirol und Steiermark vorn
Vor allem die Abgeordneten einiger Länder kommunizieren bereits lebhaft über Facebook. Insgesamt führen das Burgenland (72%), Tirol (48%), Steiermark (45%), Niederösterreich und Vorarlberg (je 42%) die Liste der aktivsten Regionen an.

Über wiko
wiko ist ein Unternehmen für Öffentlichkeitsarbeit und strategische Kommunikation mit Büros in Innsbruck, Bregenz und Wien. Die Agentur unterstützt Unternehmen und Institutionen dabei, sich im Spannungsfeld zwischen Wirtschaft, Medien, Öffentlichkeit sowie Politik und öffentlicher Hand erfolgreich zu behaupten. Schwerpunkte bilden unter anderen politische Kommunikation und Social Media.

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