< Zurück zur Übersicht

LR Johannes Tratter (2. von li) und AMS-Tirol GF Anton Kern (ganz re) mit den Vertretern der Sozialpartner Hartwig Röck (AK Tirol) sowie Bernhard Achatz und Stefan Garbislander (beide WK Tirol) beim Arbeitstreffen "Fachkräftemonitoring“

Startschuss für Tiroler Fachkräftemonitoring

06. Feber 2015 | 10:17 Autor: Tiroler Landesregierung Tirol

Innsbruck (A) Die Tiroler Landesregierung hat aufgrund der angespannten Lage am Arbeitsmarkt eine Fachkräfteoffensive beschlossen. Bei einem Arbeitstreffen, zu dem LR Johannes Tratter und AMS-Geschäftsführer Anton Kern gemeinsam die Tiroler Sozialpartner und wichtige Systempartner eingeladen haben, erfolgte heute der Startschuss für die Einrichtung eines Tiroler Fachkräfte-Monitoringsystems.

"Ziel dieses neu einzuführenden Analyse- und Informationstools ist, den regionalen und branchenspezifischen Fachkräftebedarf zu erfassen sowie Trends zeitnah aufzuzeigen. Auf diese Weise können Angebote, Nachfrage und Ausbildung besser gesteuert und aneinander herangeführt werden“, erklärt LR Tratter.

Anton Kern, Landesgeschäftsführer des Tiroler Arbeitsmarktservice (AMS) erwartet konkrete Vorteile: "Das Fachkräftemonitoring bildet neben der betrieblichen Bedarfsseite auch Ergebnisse über das längerfristige Fachkräfteangebot in den Regionen ab und unterstützt damit  unternehmerische Entscheidungen, die Festlegung von Aus- und Weiterbildungsangeboten und die Orientierung von Arbeitsuchenden.“

Monitoring ist Baustein der Fachkräfteoffensive des Landes Tirol
In Kooperation mit dem AMS Tirol soll das Fachkräftemonitoring jene Informationen sichtbar machen, die für die Belebung des Arbeitsmarktes strategisch nutzbar sind:

  • Angebot und Nachfrage am Fachkräftearbeitsmarkt (nach Regionen und Branchen)
  • Erhebung des Ist-Zustandes und Berechnung einer Zukunftsprognose (Berufsperspektiven und Chancen)
  • Strukturelle Entwicklungen und deren Auswirkungen sowie demographische Auffälligkeiten

Beim Arbeitstreffen wurde das Monitoring-Projekt vorgestellt, das in Oberösterreich und Niederösterreich bereits im Einsatz bzw. in Vorbereitung ist. Auch Vorarlberg hat Interesse angemeldet. „Die Einführung eines Arbeitsmarktmonitoringsystems ist ein wesentlicher Baustein der Fachkräfteoffensive. Deren Notwendigkeit wurde mit den diese Woche veröffentlichten Arbeitsmarktdaten gerade wieder bestätigt“, kündigt LR Tratter eine rasche Umsetzung an.

    (Foto: Land Tirol / Eva Horst-Wundsam)

Amt der Tiroler Landesregierung

Eduard-Wallnöfer-Platz 3, 6020 Innsbruck
Österreich
+43 512 508-0

Details


< Zurück zur Übersicht