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TOWA-Studie: Head, Wolford, Blum und Meisterbäcker Ölz Sieger im Digital-Test

22. April 2015 | 11:18 Autor: ikp Startseite, Vorarlberg

Bregenz (A) Im April launchte Google sein neues Update und bevorzugt nun Websites, die für die mobile Anwendung mit Smartphone oder Tablet optimiert sind. Die Bregenzer Digitalagentur TOWA nahm dies zum Anlass Vorarlbergs Top 100 Arbeitgeber in Sachen digitale Fitness genauer unter die Lupe zu nehmen.

Das Fazit: Beschäftigungs- und umsatzstarke Unternehmen haben den Trend erkannt, ein Großteil der Vorarlberger Unternehmen laufen diesem aber hinterher. Sieger im Digital-Test: Head, Wolford, Blum und Meisterbäcker Ölz.

Die Bregenzer Digitalagentur TOWA nahm die digitale Fitness der Top 100 Vorarlberger Unternehmen genauer unter die Lupe. Der Anlass dafür: Google launchte am 21. April 2015 sein neues „Mobile-Friendly Sites“-Update. Fortan bevorzugt Google im Ranking Websites, die für den mobilen Gebrauch via Smartphone und Tablet optimiert sind. Zudem sind die Websites für die User/innen klar als „mobile friendly“ gekennzeichnet. „Die digitale Revolution verändert die Gesellschaft in einer nie dagewesenen Dynamik und dringt vor allem auch in neue Bereiche wie B2C oder B2B vor. Zahlen wie die drei Milliarden Suchanfragen pro Tag bei Google oder über eine Milliarde aktive Facebook-Mitglieder unterstreichen dies. Dazu kommen die wachsende Bedeutung und der absolute Trend des Mobile-Sektors. Die mobile Nutzung des Webs legt immens zu – riefen im Jänner 2014 noch 12,6 Prozent der Websites über mobile Endgeräte auf, waren es im Jänner 2015 schon 20,7 Prozent“, gibt TOWA-Geschäftsführer Florian Wassel in die Entwicklung Einblick und ergänzt: „Diesen klaren Trend Richtung mobile und das aktuelle Google-Update nahmen wir von TOWA zum Anlass die digitale Fitness der 100 Top-Unternehmen genauer zu analysieren.“ Als Testsieger gehen die Unternehmen Head, Wolford, Blum und Meisterbäcker Ölz hervor. Sie haben den allgemeinen Trend erkannt und versuchen sowohl den Bedürfnissen der Kunden, der Mitarbeiter/innen und der Gesellschaft in Bezug auf digitale Inhalte zu entsprechen. „Auffallend ist jedoch, dass zwei Drittel der Top 100 keine Website haben, die für mobile Endgeräte optimiert ist – mit Blick auf das Google-Update ist das kein gutes Zeichen. Oder anders gesagt: Ein Großteil der Vorarlberger Unternehmen – mit nur wenigen Ausnahmen – laufen dem Trend hinterher“, sagt Wassel.

„Wenig Tops, viele Flops
Aus der Studie von TOWA geht hervor, dass 35 der Top 100 Unternehmen über eine Mobile-optimierte Website verfügen. Achtzehn von ihnen betreiben bereits Suchmaschinenwerbung, 30 Social Media Marketing. Auf der anderen Seite haben aber von den Top 10 Unternehmen vier immer noch keine Mobile-Variante. „Auffallend ist, dass vor allem beschäftigungs- und umsatzstarke Unternehmen den Trend erkannt haben und auf digitale Inhalte setzen. Bei kleineren Unternehmen liegt anhand der Ergebnisse die Vermutung nahe, dass diese den vermeintlichen finanziellen Aufwand fürchten bzw. ihre Mittel nur für Teilbereiche des Trendwandels, wie z. B. für Social Media, einsetzen. Digital ist dabei aber keine Frage von ‚groß oder klein’, sondern von wie ‚schnell oder langsam’ man auf Trends reagiert“, erklärt Wassel. Die digital am „fittesten“ Unternehmen Vorarlbergs sind Head, Wolford und Blum. Sie überzeugen in der Analyse durch ihre Webpräsenz, ihre Social Media Aktivitäten, den Einsatz von Google AdWords und die mobile-optimierte Website. „Trotz vergleichsweise geringerem Umsatz besticht die Brauerei Fohrenburger durch gutes Social Media Marketing und eine mobile-optimierte Website. Auch die Ladezeiten sind im durchschnittlichen Bereich“, so Wassel.

Mobile-optimierte Website und Page Speed
Die digitale Fitness der Top 100 Vorarlberger Unternehmen untersuchte TOWA anhand mehrerer Faktoren. „Eine einheitliche Auswertung der Daten war schwierig, da wir die verschiedensten Faktoren in die Untersuchung miteinbezogen haben. Wir sahen uns die Websites der Unternehmen hinsichtlich ihrer Platzierung im Google-Ranking an, aber auch die eingesetzten Werbemaßnahmen zur Gewinnung von Besuchern für die Webpräsenz, den Page Speed, die rankenden Keywords sowie die Verknüpfungen mit diversen Social Media-Kanälen wie Facebook, Twitter. Google+ oder LinkedIn. Und natürlich ob die Website im Rahmen des ‚mobile-Friendly“ Updates“ von Google für die Nutzung mit mobilen Geräten geeignet ist. Ein einheitliches Ranking von 1 bis 100 ist daher leider nicht möglich – manche der geprüften Faktoren spielten bei einem Unternehmen keine Rolle, bei anderen wiederum eine große“, gibt Wassel in das Studiendesign Einblick. Jene besten zehn Unternehmen, die eine mobile Website haben und einen Page Speed über 60 (=gut) sind die Head Sport GmbH, gefolgt von der Blum Gruppe, Meisterbäcker Ölz, Graf Firmengruppe, Offsetdruckerei Schwarzach, Vorarlberg Milch, Loacker Recycling, Künz Gruppe, Getzner Werkstoffe und VRZ Informatik. „Einer der genannten Testsieger – Wolford – scheint in dieser Liste nicht auf, weil der Page Speed knapp unter 60 liegt. Jedoch überzeugte Wolford mit seinen Social Media-Aktivitäten. Hier wird die Schwierigkeit der Auswertung anhand der Vielzahl der Faktoren deutlich“, sagt Wassel.

Googles Prüfungskriterien
Im Zuge des „Mobile-Friendly-Sites“-Updates prüft Google die Websites auf ihre Mobil-Tauglichkeit und lässt die Bewertung sofort in sein Ranking einfließen. Ausschlaggebende Kriterien sind unter anderem: die Lesbarkeit des Textes ohne Zoomen, die automatische Anpassung der Inhalt-Größe vermeidet Zoomen oder Scrollen und der Abstand zwischen den einzelnen Links soll groß genug sein, damit Nutzer problemlos den Link antippen können.

Die Zukunft ist digital
„Wir hoffen durch unsere Studie die Sensibilität der Vorarlberger Unternehmen für das wichtige Thema der Digitalisierung zu erhöhen. Die Entwicklung geht rasend schnell und das digitale Zeitalter ermöglicht die Konsumation von Inhalten rund um die Uhr, von überall. Das Internet schafft Transparenz, steigert aber auch die Komplexität von Kaufprozessen. Kunden nutzen das Internet zur Recherche, für den Produktvergleich, holen Meinungen ein und und und. Für Unternehmen ist Kundenpflege immens wichtig, denn diese beginnt eigentlich schon weitaus früher als mit dem Kauf eines Produktes oder der Inanspruchnahme einer Dienstleistung – in Wahrheit beginnt sie bereits mit der Landing-Page des Unternehmens“, so Wassel abschließend.

Top 10 Unternehmen mit mobiler Website und Pages Speed von über 60.
Auswertung der Sichtbarkeit bei Google:
1. Head Sport GmbH
2. Blum Gruppe
3. Rudolf Ölz Meisterbäcker GmbH
4. Graf Firmengruppe
5. Offsetdruckerei Schwarzach GmbH
6. Vorarlberg Milch eGen,
7. Loacker Recycling GmbH
8. Künz Gruppe
9. Getzner Werkstoffe GmbH
10. VRZ Informatik GmbH

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