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Vertieften sich in die Details: (von links) Gemeinderat Ernst Eppensteiner, Bürgermeisterin Eva Maria Posch und die Gemeinderätinnen Claudia Weiler und Irmgard Wolf.

Übersiedlung von Tourismusverband und Neuer Mittelschule Europa eröffnen Möglichkeiten zur Fortsetzung der professionellen Stadtentwicklung in Hall i. T.

05. Juni 2015 | 09:26 Autor: pro.media kommunikation Startseite, Tirol

Hall in Tirol (A) Für zwei städtische Areale mit großer Ausstrahlungskraft werden in Hall in Tirol in den nächsten Monaten Szenarien für die Zukunft entwickelt. Nach einer ersten Information im Gemeinderat ist die Bevölkerung zum Brainstorming eingeladen.

In Hall nützt man die Gunst der Stunde: Die anstehende Übersiedlung von Tourismusverband und Neuer Mittelschule Europa ermöglichen es, ein wichtiges Areal direkt im Altstadtbereich professionell zu „durchleuchten“ und Nutzungsmöglichkeiten für die Zukunft auszuloten. Um mögliche Synergien nützen zu können, aber auch unerwünschte Konkurrenzsituationen von vornherein auszuschließen, wird ein weiteres Quartier mit großer Ausstrahlungskraft – jenes zwischen Bahnhof und ehemaligem ADEG – ebenfalls in den Prozess mit einbezogen.

Das Thema Stadtentwicklung fußt in Hall in Tirol auf breiter Basis: Bereits im Rahmen des Interreg-IV-Projektes „REVITA: Alte Städte – Neues Leben“ wurde 2012 ein Immobilien-Masterplan erstellt, und gemeinsam mit der Standortagentur  Tirol wurden im Rahmen einer Standort-Profilierungsanalyse Potenziale und Entwicklungsoptionen für Hall erarbeitet. Auch im Partizipationsprozess, der eine der Grundlagen für die UNESCO-Bewerbung lieferte, kommt dem Thema Stadtentwicklung große Bedeutung zu.

Die Areale „Marktanger“ (zwischen Tourismusverband und Neuer Mittelschule Europa) bzw. zwischen Bahnhof und ehemaligem ADEG wurden nicht ohne Grund ausgewählt und einer gemeinsamen Betrachtung zugeführt:  Die Übersiedelung von Tourismusverband und Europahauptschule eröffnen Entwicklungspotenziale direkt in der Altstadt, in der sich naturgemäß zukünftig wenig weitere derartige Möglichkeiten ergeben werden. Der Bereich wurde auch von der Bevölkerung im Partizipationsprozess als besonders „dringlich“  eingestuft – genauso wie das Areal rund um den Bahnhof. Die gesamtheitliche Betrachtung beider Quartiere macht es auch möglich, Überschneidungen bei Betriebsansiedelungen oder ähnlichem schon im Vorfeld abzuwenden, und so den Wettbewerbsdruck für etablierte Haller Unternehmer bzw. Kaufleute nicht zu erhöhen.

Potenzialstudie für beide Areale als Gesamtziel
„Die gesamtheitliche Weiterentwicklung unserer Stadt ist für mich eine der wichtigsten Aufgaben. In verschiedenen Projekten und nicht zuletzt dank dem Input aus der Bevölkerung im Partizipationsprozess, konnten wir eine Reihe von Bedürfnissen für die Zukunft ermitteln. Mit dem Start der Quartiersentwicklung der beiden Areale Bahnhof bzw. Marktanger können wir nun einen weiteren wichtigen Schritt setzen. Das Ergebnis – eine Potenzialstudie mit unterschiedlichen Nutzungs- und Bebauungsszenarien für diese beiden Bereiche – ist für uns eine überaus wichtige Basis für konkrete städtebauliche Entscheidungen“, umschreibt Bürgermeisterin Dr. Eva Maria Posch die Anforderungen. „Mit der Standortagentur Tirol, der spezialisierten Beratungsfirma CIMA und dem Architekturbüro BAD architects konnten wir für die Arbeitsgemeinschaft Partner finden, die bereits über umfangreiche Vorkenntnisse in Hall verfügen – und so sollte ein zügiger Projektablauf gesichert sein“, so Posch weiter.

Öffentlicher Workshop am 9. Juni - erste Ergebnisse für 2016 erwartet
Mit der Präsentation im Gemeinderat erfolgte der offizielle Start des Stadtentwicklungs-Projektes. Jetzt sind die Hallerinnen und Haller am Zug: Im Rahmen eines Workshops am 9. Juni sind sie eingeladen, den Prozess mit ihren Ideen und Anregungen zu unterstützen, aber auch Bedenken einzubringen und gemeinsam mit den Vertretern der Arbeitsgruppe zusätzliche Ansätze zu erarbeiten. Auf Basis des so ermittelten Stärken-Schwächen-Profils inklusive Risiko- und Chancenanalyse sollen in der zweiten Phase gemeinsam mit Fachexperten, GemeinderätInnen und Kaufleuten mögliche Szenarien evaluiert werden, um abschließend die erarbeiteten Szenarien detaillierter behandeln und ausführen zu können. Als Resultat liegt für das jeweilige Szenario ein ausgearbeiteter städtebaulicher Entwurf vor – geplant für  Frühjahr 2016.

  • Betreuen als Arbeitsgruppe den Prozess: (v.l.) Markus Hofer (Standortagentur Tirol), Anja Obererlacher (Standortagentur Tirol), Georg Gumpinger, (CIMA) und Ursula Faix (BAD architects).
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  • Konkret werden im laufenden Stadtentwicklungsprozess in Hall in Tirol Zukunftsszenarien für die Areale "Marktanger" - zwischen Tourismusverband und Europahauptschule und rund um den Bahnhof evaluiert. (Fotos: Stadtmarketing Hall)
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