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Innungsmeister Erich Moser, Archäologin Dr. Sarah Leib, Germanistin Mag. Claudia Egg und Univ.-Prof. Dr. Harald Stadler freuten sich über die gelungene Zusammenarbeit von Handwerkskunst und Wissenschaft

Weiterbildung für Hafner- und Keramikermeister: Hafner sorgten für Premiere an der Universität Innsbruck

10. September 2014 | 13:06 Autor: WKT Tirol

Innsbruck (A) Ein Beispiel für gelungene Bildungspolitik zelebrierte die Innung der Hafner gemeinsam mit der Universität Innsbruck am 9. September. Erstmalig gab es die Möglichkeit zu einer Weiterbildung für Hafner- und Keramikermeister an einer Universität.

Der Universitätskurs „Restaurieren historischer Kachelöfen“ ist ein Paradebeispiel für internationale Zusammenarbeit von Museen, Depots, Denkmalämtern, Universität und Innungen auf diesem Gebiet. Ebenfalls Premiere feierte ein Universitätskurs, der Studierende der Kunstgeschichte oder Archäologie mit „Praxis in Methoden und Arbeitsweisen von Handwerkern“ bekannt machte.

Handwerksmeister aus ganz Österreich, Italien (Südtirol), der Schweiz und Deutschland sowie eine angehende österreichische Archäologin erhielten ihre Zertifikate im Rahmen einer akademischen Feier in Anwesenheit von Angehörigen, Freunden, Lehrenden und von Prominenz aus Wissenschaft und Wirtschaft in der Aula der Universität Innsbruck.

„Die ausgezeichneten Leistungen sind nicht nur eine persönliche Bereicherung, sondern bedeuten auch einen großen Fortschritt in interdisziplinärer und regionaler Zusammenarbeit, Qualitätssteigerung und Weiterbildungsmöglichkeiten. Eine Fortführung ist für beide Seiten, ob Innung oder Universität, erstrebenswert“, so Innungsmeister Erich Moser.

Auch Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Töchterle sah einen klaren Fortführungsauftrag:
„Der Universitätskurs ‚Restaurierung historischer Kachelöfen‘ ist ein schönes Beispiel der wohl seltenen Zusammenarbeit eines Handwerks mit vor allem geisteswissenschaftlichen Fächern der Universität. Dabei trifft die ehrwürdige Handwerkskunst der Keramik auf wissenschaftliche Disziplinen, die sich deren Hinterlassenschaft für historische und kulturelle Forschung zunutze machen, dienen doch Funde der Töpferkunst oft gleichsam als Leitfossilien derartiger Forschung."

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