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LR Johannes Tratter mit den ReferentInnen beim Wohnbaugipfel 2.0 im Landhaus: Dietmar Härting (Direktor Gemeinnützige WohnbaugesmbH Frieden), Architekt Josef Wurzer, Ruth Buchauer (Trainerin und Begleiterin von Partizipationsprozessen), Burkhard Schulze-Darup (Architekt und Stadtplaner), Architekt Christoph Mayr Fingerle (Vorsitzender Gestaltungsbeirat des Landes Tirol), Moderator Günther Schimatzek und Architekt Norbert Buchauer (von re nach li). (Foto: Land Tirol / Horst-Wundsam)

Wohnbaugipfel 2.0 rückt Ortskernrevitalisierung in den Fokus

17. Juni 2015 | 09:58 Autor: Land Tirol Startseite, Tirol

Innsbruck (A) Im Rahmen des Wohnbaugipfels 2.0, bei dem sich am Dienstag, den 16.06.2015, anerkannte ExpertInnen und ein geladenes Fachpublikum auf Einladung von LR Johannes Tratter zu unterschiedlichen Aspekten der Ortskernrevitalisierung austauschten, sprach der Tiroler Wohnbaulandesrat aktuelle Herausforderungen an.

Die Verdichtung nach innen und damit zusammenhängend die engagierte Revitalisierung und Weiterentwicklung der Ortszentren seien nicht nur ästhetische, sondern vielmehr gesellschaftspolitische Aufträge. „Tirol und Vorarlberg wachsen nach Wien am stärksten. Den größten Zuzug durch Binnen- und Außenwanderung verzeichnen Innsbruck sowie die Städte im Zentralraum zwischen Telfs und Kufstein. Peripheren Gebieten wie dem Oberland und Außerfern werden hingegen Bevölkerungsverluste vorausgesagt. Die Folgen - Wohnungs- und Wohnkostendruck im Zentralraum und Rückgänge in entlegenen Regionen - werden uns künftig noch mehr als heute fordern“, beschreibt LR Tratter die Situation.

Gemeinden mit lebendigen Ortskernen und bedarfsgerechter Infrastruktur einschließlich öffentlichem Nahverkehr sowie einem ausreichenden Angebot an leistbarem Wohnraum sind attraktiv und tragen zur Zukunftsfähigkeit des Ländlichen Raums bei. Für die Landesregierung lautet daher das Motto: „Kein weiterer Grundverbrauch auf der grünen Wiese, solange vorhandene Möglichkeiten im jeweiligen Ortszentrum ungenützt sind“, bekräftigt LR Tratter entsprechende Schwerpunktsetzungen des Landes in der Dorferneuerung und Wohnbauförderung: „Die finanziellen Förderangebote des Landes waren noch nie so gut wie heute! In Tirol gibt es viele überzeugende Revitalisierungsprojekte. Ich hoffe, dass viele Einzelpersonen und Gemeinden diesen positiven Beispielen folgen werden!“

LR Tratter dankte den ReferentInnen Christoph Mayr Fingerle, Burkhard Schulze-Darup, Norbert und Ruth Buchauer sowie Dietmar Härting und Josef Wurzer für ihre konstruktiven Fachbeiträge beim Wohnbaugipfel 2.0.

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