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LH Günther Platter, LR Bernhard Tilg, LRin Patrizia Zoller-Frischauf und Uni-Rektor Tilmann Märk (rechts) gratulieren der neuen UMIT-Rektorin Sabine Schindler

Zukunft Campus Tirol: Intensivierung der Zusammenarbeit LFUI und UMIT

22. September 2014 | 11:24 Autor: Land Tirol Tirol

Innsbruck/Hall (A) Die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (LFUI) und die Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik (UMIT) rücken in einem ersten Schritt in Richtung neuer „Campus Tirol“ näher zusammen – dadurch soll in Zukunft die Zusammenarbeit der Tiroler Hochschulen verstärkt werden. 

„Mit 33.000 Studierenden, 3.000 Lehrbeauftragten und einem jährlichen Budgetvolumen von 400 Millionen Euro haben die acht Tiroler Hochschulen eine enorme Bedeutung für den Standort Tirol“, erklärt LH Günther Platter. „Es ist uns deshalb ein zentrales Anliegen, die Zusammenarbeit zwischen den Universitäten kontinuierlich weiterzuentwickeln und hierfür die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen.“

Auf Initiative des Landes werden deshalb die Gesellschafterstrukturen der UMIT adaptiert, um die Universität Innsbruck an der Institution in einer Höhe von zehn Prozent zu beteiligen. Künftig wird auch eine Personalunion in den Führungsfunktionen zwischen LFUI und UMIT ermöglicht. „Unser gemeinsames Ziel ist die Stärkung der Tiroler Hochschulen für die Zukunft – dies erreichen wir, indem die Universitäten inhaltlich wie strategisch intensiv zusammenarbeiten“, betont LRin Patrizia Zoller-Frischauf, die für die Beteiligungen des Landes zuständig ist.

Im Bereich verschiedener Studien wie Mechatronik oder Gesundheits- und Sporttourismus gibt es bereits Kooperationen zwischen UMIT und LFUI. Dieser Weg wird nun konsequent fortgesetzt, ist Wissenschaftslandesrat Bernhard Tilg überzeugt. Für ihn bedeutet der „Campus Tirol“ eine weitere Bündelung der Kompetenzen, die eine klare „Win-Win-Situation“ für die beteiligten Hochschulen bringt. „Eine enge Abstimmung zwischen den Universitäten führt zu einer Qualitätssteigerung im Angebot und damit zu einer erhöhten internationalen Wahrnehmung.“ Bereits jetzt zähle die LFUI in diversen Rankings weltweit zu den Top-Universitäten.

Neue Rektorin der UMIT bestellt
Mit Sabine Schindler ist die neue Rektorin der UMIT bestellt. Die deutsche Physikerin ist seit 2002 Professorin am Institut für Astro- und Teilchenphysik der Universität Innsbruck, dessen Leitung sie von 2004 bis 2012 innehatte. Seit 2012 ist sie Vizerektorin für Forschung der Universität Innsbruck. „Die Top-Wissenschaftlerin ist die Idealbesetzung für das Rektorat der UMIT, da sie auch in den Führungsgremien der Leopold-Franzens-Universität vertreten ist. Damit haben wir den ersten Schritt in Richtung ‚Campus Tirol‘ gesetzt“, ist LRin Zoller-Frischauf überzeugt.

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