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Die Startup Class boomte: Julian Hosp von TenX, Stefan Engl, Start-up-Beauftragter der Jungen Wirtschaft Tirol, Dominik Sebo von Icons, Fabian Rauch und Robert Schimpf vom InnCubator (v.l.)

300 Teilnehmer rockten das bisher größte Start-up-Event in Tirol

23. Oktober 2017 | 11:31 Autor: WK Tirol Österreich, Tirol

Innsbruck (A) Die Startup Class hat diesmal alle Grenzen gesprengt und war das bisher größte Start-up-Event in Tirol. 300 Teilnehmer folgten dem Ruf der Gründerszene - der WIFI Campus wurde zum Hotspot für Gründer und Jungunternehmer.

Sich selbstständig zu machen, auf eigenen Beinen zu stehen, Erfolg mit der eigenen Vision zu haben, die direkten Auswirkungen der eigenen Taten zu spüren, die Richtung maßgeblich beeinflussen zu können, eigene Entscheidungen treffen zu können – all das sind Ambitionen und Wünsche, die viele von uns täglich mit sich herumtragen. Immer mehr Menschen, egal ob jung oder alt, entscheiden sich für den Schritt in die Selbstständigkeit und gründen ein sogenanntes Start-up-Unternehmen. Erfahrungen, Austausch und Netzwerken sind hier das Um und Auf.  Die Startup Class#13 – eine Kooperation aus Junge Wirtschaft, InnCubator, Icons und ÖH - hat einen Abend lang Interessierte zusammengebracht, um von der Start-up-Luft inspiriert zu werden und um sich gegenseitig auszutauschen.

Im Zeichen des größten Start-up-Events standen als Speaker zwei Tiroler Julian Hosp von TenX – eine Kreditkarte für Kryptowährungen - und Fabian Rauch von Growth DNA- digitales Marketing - auf der Bühne, und sprachen über ihre innovativen Ideen, die Unternehmensgründung und ihre beruflichen Erfolge und Niederlagen. Unter dem Titel „Growth Marketing & 80 Millionen in 7 Minuten“ erzählten Fabian Rauch und Julian Hosp ihre Unternehmensgeschichte. Auf die Frage, was erfolgreiches Unternehmertum ausmacht, waren sich beide einig, dass es hierfür nur eine Formel gibt: „Try, fail, learn, repeat until you succeed.“

Hosp, der es in Singapur an die Spitze der Blockchain Community schaffte, erreichte mit TenX einen herausragenden Erfolg. Mit ihrem ICO (Initial Coin Offering) erhielten sie in sieben Minuten Kryptowährungen im Wert von unglaublichen 80 Millionen US-Dollar. Der gebürtige Tiroler könnte sich aber vorstellen, eine TenX Niederlassung in Innsbruck zu gründen: „Durchaus, aber dazu braucht es noch die passenden gesetzlichen Rahmenbedingungen. Ich bin aber intensiv im Dialog mit Wirtschaftsminister Harald Mahrer, der ein sehr offener und interessierter Gesprächspartner ist.“

Stefan Engl, Start-up-Beauftragter der Jungen Wirtschaft, betont: „Wir brauchen solche Ausnahmebeispiele wie Julian Hosp und Fabian Rauch, denn sie sind die inspirierenden Leuchttürme für die nächste Gründergeneration und entfachen den Mut, sich auf eigene Wege zu machen. Ihre Gründergeschichten zeigen auch, dass der Weg oft steinig ist und über Umwege führt, aber es sich lohnt, für seine Überzeugungen und Ideen einzustehen und hart zu arbeiten.“

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