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Immobilien Crowdinvesting in Österreich wird immer beliebter

Crowdinvesting in Immobilien boomt in Österreich

21. August 2019 | 09:35 Startseite, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Wien, Vorarlberg, Tirol
Warum jedes Jahr mehr Österreicher in diese Anlageform investieren.

Bis zu 7,50 % Zinsen p.a. locken aktuell viele Österreicher auf die Crowdfunding und Crowdinvesting Plattformen für Immobilienprojekte. Als im Jänner 2016 mit Dagobert Invest die erste Crowdinvesting Plattform in Österreich startete, war dies eine Revolution auf dem Anlagemarkt. Denn schon damals gab es auf dem Girokonto praktisch keine Zinsen und selbst auf dem Sparbuch war es schwer als Tagesgeld oder Festgeld mit überschaubarer Laufzeit mehr als 1 % Zinsen p.a. zu bekommen.

Mittlerweile sind es laut dem Finanzportal Zinsenvergleich.at alleine in Österreich mindestens 7 Portale für Immobilien Crowdinvesting & Crowdfunding in Österreich. Dazu kommen noch weitere Portale aus Deutschland und anderen EU-Ländern, in welche man als Österreicher ebenso investieren kann.

Im ersten Halbjahr 2019 wurden auf österreichischen Plattformen bereits 30,76 Mio. Euro in Immobilienprojekte investiert. Das ist ein Plus von 84,6 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum! Es scheint die Angst vor dieser Anlageform weicht langsam dem stärker werdenden Wunsch nach attraktiven Zinsen.

Da es sich um eine relativ neue Analgeform handelt, sind sich viele Anleger noch unsicher, ob sie mit Immobilien-Crowdinvesting Ihr Geld wiederbekommen oder nicht. Tatsächlich hat man hier keine Einlagensicherung, wie z.B. auf einem Bankkonto - Dafür hat man jedoch den höheren Zinssatz.

Meist werden die Investitionen als "Nachrangiges Darlehen" ausgegeben. Dieses kann der Immobilien Investor bei der Bank wie Eigenkapital vorbringen und bekommt dafür mehr (günstigen) Kredit von der Bank. Sollte er jedoch in Zahlungsschwierigkeiten kommen, ist man als Nachrangdarlehen-Geber einer der Ersten, die ihr Geld nicht mehr zurück bekommen.

Dieses Risiko kann jedoch verhindert werden, wenn man auf eine etablierte Crowdfunding Plattform setzt, bei der alle Immobilienprojekte eingehend geprüft werden. Auch selber kann man die Wahrscheinlichkeit anhand der bereitgestellten Daten beurteilen. Sind schon Einheiten verkauft, Liegt die Baugenehmigung schon vor, handelt es sich um ein Bestandsobjekt mit bestehenden Mietern, etc. - das alles entscheidet über die Wahrscheinlichkeit, dass das Darlehen zurück gezahlt werden kann. Bislang sieht es in Österreich aber noch relativ gut aus, was die Rückzahlungsmoral angeht.

Zur Risiko-Minimierung empfiehlt es sich nicht viel Geld in wenige Projekte und Plattformen zu investieren, sondern seine Investments auf verschiedene Portale, Immobilien-Projekte und Bauträger zu verteilen. Wenn dann doch mal eines von vielen Projekten in Schwierigkeiten kommt, hat man dennoch eine gute Gesamtrendite.

Wer zudem laufend investiert hat - bei Laufzeiten von in der Regel 12-36 Monaten - später auch wieder laufende Ausschüttungen und frei verfügbares Kapital, dass neu investiert werden kann oder für andere Investitionen frei wird.


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