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Peter Pretzsch, Geschäftsführer der VIKING GmbH (Foto: VIKING)

Erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 für VIKING GmbH

19. April 2016 | 14:34 Autor: ikp Österreich, Tirol

Langkampfen/Kufstein (A) Die VIKING GmbH blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 zurück: Das Tiroler Unternehmen konnte den positiven Trend der vergangenen Jahre fortsetzen und den Umsatz auf 193,9 Millionen Euro steigern. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einer Zunahme von fast acht Prozent. Noch deutlicher zeigt sich der positive Trend in der Entwicklung des Unternehmens ab dem Jahr 2010: Der Umsatz nahm um über 75 Prozent zu (von 110,5 auf 193,9 Millionen Euro). Gestiegen ist auch die Bilanzsumme: Mit einem Plus von über 11 Prozent und knapp 13 Millionen Euro, erreichte der Gartengerätehersteller die Bilanzsumme von 124,6 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote konnte im Jahr 2015 auf 65 Prozent gesteigert werden.

Der konstant hohe Exportanteil von 98 Prozent zeigt, dass die Marke VIKING international stark vertreten ist und die in Langkampfen produzierten Geräte in vielen Ländern geschätzt werden. „Wir freuen uns über die positive Entwicklung im In- und Ausland. Sie ist Beleg dafür, dass sich das Engagement für unsere Produkte lohnt und wir mit der gewählten Premium-Strategie auf einem guten Weg sind“, ist Peter Pretzsch, Geschäftsführer der VIKING GmbH, zufrieden.

Attraktiver Arbeitgeber in der Region
Mit der positiven Entwicklung des Geschäftsvolumens nahm auch die Bedeutung als wichtiger Arbeitgeber in der Region Tirol Unterland zu. Während im Jahr 2014 noch 350 Menschen bei VIKING beschäftigt waren, zählt man heute 373 Mitarbeiter – darunter befinden sich neun Lehrlinge. VIKING legt großen Wert auf die Lehrlingsausbildung und bietet diese in fünf Bereichen an: Mechatronik, Metalltechnik, IT-Technik, Betriebslogistik und die Industriekaufleute-Ausbildung. Die Bemühungen im Bereich der Lehrlingsausbildung wurden im Dezember 2015 von der Wirtschaftskammer Tirol mit dem Prädikat „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“ belohnt.  Die Position als wertvoller Arbeitgeber soll durch gezielte Verstärkungen des Teams in Langkampfen weiter gefestigt werden – aktuell sucht VIKING Mitarbeiter in mehreren Bereichen.

VIKING ist „inklusiv“
Für den Tiroler Gartengerätehersteller spielt die soziale Verantwortung auch im Mitarbeiterbereich eine wesentliche Rolle. Ein besonderes Augenmerk legt man auf die sogenannte „Inklusion“, also die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung und die damit einhergehende Gleichberechtigung aller im Betrieb angestellten Mitarbeiter. VIKING ist die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ein großes Anliegen. Daher freute man sich besonders über die im abgelaufenen Jahr verliehene Auszeichnung „Wir sind inklusiv“. Sie wurde vom Sozialministerium erstmals an ausgewählte Tiroler Unternehmen verliehen und soll den Mut zum sozialen Engagement hervorheben.

Akkugeräte made in Tirol
Die Fertigung von modernen und umweltfreundlichen Akku-Geräten für den deutschen Mutterkonzern STIHL ist seit einigen Jahren fixer Bestandteil der Produktion in Langkampfen. Heute werden nicht nur verschiedenste VIKING Akku-Rasenmäher produziert, auch die Produktion von akkubetriebenen STIHL Modellen findet in Tirol statt: Dazu zählen Motorsägen, Heckenscheren und -schneider, Motorsensen, Freischneider, Blasgeräte, Saughäcksler, Hochentaster, Trennschleifer sowie Olivenernter. Die Produktion dieser Artikelvielfalt ist wesentlicher Bestandteil der Auslastung des Werks und trägt darüber hinaus zur langfristigen Sicherung der Arbeitsplätze bei. „Der Ausbau und die Weiterentwicklung der Produktion von Akku-Geräten ist für uns ein Zeichen des hohen Vertrauens des Mutterkonzerns STIHL in unsere Mitarbeiter und den Standort Tirol“, erklärt Josef Koller, Prokurist und Leiter der Produktion und Marktversorgung bei VIKING, die strategische Bedeutung der Akku-Produktion. Die STIHL Akku-Produkte hatten einen wesentlichen Anteil am schönen Wachstum von VIKING, wo man sich freut, diese Produkte für den weltweiten Bedarf fertigen zu können.

In Europa erfolgreich
Als starke Fachhandelsmarke werden die Produkte von VIKING nicht nur auf dem heimischen Markt geschätzt, der Tiroler Gartengerätehersteller hatte auch auf europäischer Ebene ein erfolgreiches Jahr. Denn obwohl sich der Rasenmähermarkt insgesamt auf einem hohen Niveau eingependelt hat, konnten im Bereich der Robotermäher deutliche Erfolge erzielt werden – das VIKING Wachstum liegt hier im zweistelligen Prozentbereich.

Durch die Entwicklung sogenannter „Connected Products“ soll das Marktvolumen im Bereich der Robotermäher auch in den kommenden Jahren weiter wachsen. Dabei handelt es sich um Geräte, die auf intelligente Art und Weise mit Tablets oder Smartphones kommunizieren. Vorreiter bei VIKING sind die beiden neuen iMow Modelle MI 632 C und MI 632 PC. Sie können mit Hilfe der iMow App gesteuert werden und geben dem Nutzer zudem wertvolles Feedback, welches für noch mehr Komfort und Sicherheit bei der Bedienung sorgt.

Einige Awards und ein Weltrekord
Besonders erfreulich ist es, wenn die Qualität, das Design oder die leichte Handhabung eines Produkts von einer internationalen Fachjury ausgezeichnet werden. Diesbezüglich kann VIKING auf eine lange Liste von Awards und Auszeichnungen zurückblicken, die 2015 gleich um mehrere Einträge erweitert wurde. Die Rasenmäher der Serie 7 und die Motorhacke HB 585 wurden mit dem „Good Design Award“, einem der größten, ältesten und wichtigsten Designpreise der Industrie, ausgezeichnet. Die Profi-Mäher der Serie 7 heimsten im abgelaufenen Jahr auch den renommierten „reddot award“ ein. Zudem wurden sämtliche VIKING Rasenmäher mit Monokomfort-Lenker beim „Plus X Award“ in drei Kategorien ausgezeichnet: „High Quality", „Bedienkomfort" und „Funktionalität". VIKING Marketing- und Verkaufsleiter Wolfgang Simmer dazu: „Traditionell schneiden wir erfreulicherweise bei Design-Awards aber auch bei Verbrauchervergleichstests mit der Marke VIKING gut ab.“

Über eine weitere Auszeichnung bzw. einen Eintrag in das Guinness Buch der Rekorde konnte sich VIKING im November letzten Jahres freuen. Pekka Lundefaret aus Norwegen beschleunigte einen umgebauten Rasentraktor der Serie T6 auf unglaubliche 215 Stundenkilometer – Weltrekord. Zu sehen ist der schnellste Rasentraktor der Welt beim Tag der offenen Tür im September 2016 anlässlich des 35-jährigen Bestehens von VIKING.

VIKING: Erfolgreiches Mitglied der STIHL Gruppe
Als Unternehmen in Familienbesitz ist VIKING in seinen Entscheidungen unabhängig von Dritten. Seit 1992 ist VIKING eine 100-%-Tochter der STIHL International GmbH. STIHL ist die weltweit führende Motorsägenmarke seit 1971. Die beiden Marken der STIHL Gruppe – STIHL und VIKING – ergänzen sich ideal im Produktangebot und können so Synergien nutzen. Vermehrt werden auch STIHL Elektro- und Akkuprodukte im Werk in Langkampfen produziert.

Für die STIHL Gruppe war 2015 ein erfolgreiches Geschäftsjahr, es wurde ein weltweites Umsatzwachstum erzielt.

    Viking GmbH

    Hans Peter Stihl-Str. 5, 6336 Langkampfen / Kufstein, Österreich
    +43 5372 6972-0

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