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Freuen sich auf das neue Innovations- und Kompetenzzentrum: (v.l.) Alfred della Torre (Geschäftsführer VAHLE DETO GmbH), Achim Dries (Geschäftsführer Paul Vahle GmbH & Co. KG) und Stefan Potocnik (Betriebsleiter VAHLE DETO GmbH) (© pro.media)

Internationales Innovationszentrum von Vahle Deto in Kufstein

30. September 2016 | 13:15 Autor: pro.media kommunikation Österreich, Tirol

Kufstein (A) In den vergangenen Monaten ließ das von Deto-Gründer Alfred della Torre im Jahr 2013 ins Leben gerufene deutsch-österreichische Joint Venture Vahle Deto mit spektakulären Großaufträgen aus der internationalen Automobilindustrie aufhorchen. Nun verstärkt der deutsche Mutterkonzern Vahle, mit einem Umsatz von über 130 Mio. EUR und mehr als 650 Mitarbeitern, sein Engagement in Tirol. In Schwoich bei Kufstein wird bis Mitte nächsten Jahres ein Innovations- und Kompetenzzentrum für Antriebs- und Steuerungssysteme im Bereich der Fördertechnik und Automatisierung begründet. Investiert werden in den neuen Technologiestandort rund 3,5 Mio. EUR, mittelfristig sei es das Ziel mit 50 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 15 Mio. EUR vor Ort in Tirol zu erzielen.

Deto-Gründer Alfred della Torre begann bereits im November 1996 mit der Entwicklung und Produktion von elektronischen Steuerungssystemen für Förderanlagen in der Automobilindustrie. Im November 2013 initiierte della Torre schließlich das Joint Venture mit der deutschen Vahle-Gruppe, Spezialist für mobile Energie- und Datenübertragung mit Hauptsitz in Kamen, Deutschland. Heute ist Vahle mit 12 Gesellschaften weltweit und über Vertretungen in 52 Ländern aktiv.

Innovationskraft wird in Schwoich bei Kufstein gebündelt
„Das Joint Venture hat sich mit seiner Spezialisierung auf die Entwicklung, Produktion und Lieferung hochwertiger Antriebs- und Steuerungssysteme international sehr erfolgreich positioniert“, freut sich della Torre, der seit kurzem auch den Bereich Automation in der Vahle-Gruppe verantwortet. Jüngste prestigeträchtige Großaufträge in Millionenhöhe aus der Industrie u.a. von Daimler, BMW, Audi und Hyundai bestätigen den Erfolgsweg. „Diese Dynamik wollen wir nun weiter stärken und investieren in Tirol in ein neues Technologiezentrum, um unsere Innovationskraft sowie das spezialisierte Entwicklungs-Know-how voll ausspielen und noch besser bündeln zu können“, betont Vahle-Geschäftsführer Achim Dries. Damit entsteht in Tirol ein Produktionszentrum für Elektronikkomponenten, aus dem weltweit die Montagewerke der Vahle-Gruppe beliefert werden, um dort die verschiedenen Steuerungssysteme endmontieren zu können. Dries: „Der weltweite Vertrieb wird aus dem Konzern heraus gesteuert, für die reibungslose Synchronisation all dieser Aktivitäten sorgt auch die Berufung von della Torre in die Geschäftsleitung der Vahle-Gruppe.“

Fachpersonal gesucht, eigene Lehrlingsausbildung wird forciert
Mittlerweile sind die Bauarbeiten auf dem 4.200 Quadratmeter großen Grundstück in Schwoich bei Kufstein bereits angelaufen. Bis Mitte des Jahres 2017 entsteht ein vom Architektenbüro Adamer & Ramsauer geplantes Gebäude mit 1.600 Quadratmetern Nutzfläche. Darin werden neben einer virtuellen Fabrik mit Demo-Anlagen und Testbahnen für neue Produkte vor allem das neue Automationszentrum mit Komponentenfertigung und Serienentwicklung Platz finden. Bis zur offiziellen Einweihung des Gebäudes soll der Personalstand von aktuell 24 auf rund 35 Mitarbeiter aufgestockt werden. Gesucht wird derzeit insbesondere Fachpersonal im Bereich Mechatronik, Elektrotechniker, Hard-und Software-Entwickler. „Innerhalb von Vahle Deto werden wir mit unserem Innovationszentrum auch die eigene Lehrlingsausbildung im technischen Bereich forcieren“, betont della Torre. Denn die maßgebliche Innovationskraft entstehe erst durch die richtigen Mitarbeiter. Daher sei es sehr wichtig, junge Talente zu finden und auszubilden, sowie Fachkräfte einzustellen und langfristig an das Unternehmen zu binden. Mit der aktuellen Investition sei es möglich hochwertige Arbeitsplätze mit besten Rahmenbedingungen zu schaffen, um die höchsten Anforderungen internationaler Kunden mit Professionalität zu erfüllen. Mittelfristiges Ziel wäre es, so erklärt della Torre, mit 50 Mitarbeitern einen Umsatz von 15 Mio. EUR in Tirol zu schaffen.

Mechatronik als Innovationstreiber für Tirol
Für den Wirtschaftsstandort Tirol sei die aktuelle Initiative von Vahle Deto sehr erfreulich und bestätige die Bemühungen des Landes um neue Investitions- und Innovationsimpulse, freut sich Tirols Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf. Gleichzeitig ist die Entscheidung für die Investition in Tirol auch eine Bestätigung für die Technologieoffensive der Tiroler Landesregierung. Dazu würden auch die Rahmenbedingungen insbesondere auch im Bildungsbereich zählen. „Sowohl mit unseren Fachhochschulen, als auch mit den Einrichtungen der höheren technischen Lehranstalten in Tirol können wir in Tirol top ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung stellen, um das Wachstum und eine starke Innovationskraft weiterhin an unserem Standort in Tirol sicher zu stellen“, erklärt Zoller-Frischauf. So gelte Mechatronik zu Recht als der Innovationstreiber sämtlicher Industrien weltweit. Kooperationen zwischen den Mechatronik-Betrieben in Tirol sowie mit den Tiroler Hochschulen wären das Fundament jener innovativen Spitzenleistungen, mit denen die heimische Branche international auf sich aufmerksam macht, so Zoller-Frischauf.

  • Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf und Alfred della Torre (Geschäftsführer VAHLE DETO GmbH) (© pro.media)
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  • In Schwoich bei Kufstein wird bis Mitte nächsten Jahres ein Innovations- und Kompetenzzentrum für Antriebs- und Steuerungssysteme im Bereich der Fördertechnik und Automatisierung begründet (© Vahle Deto)
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  • In Tirol entsteht ein Produktionszentrum für Elektronikkomponenten, aus dem weltweit die Montagewerke der VAHLE-Gruppe beliefert werden, um dort die verschiedenen Steuerungssysteme endmontieren zu können. (© Vahle Deto)
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