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Clemens Plank, Obmann der Jungen Wirtschaft Tirol (Foto: JW)

Wirtschaftskammer Tirol freut sich über knapp 2.700 neue Unternehmen

27. Jänner 2016 | 15:37 Autor: WKT Österreich, Tirol

Innsbruck (A) „Wir haben im Jahr 2015 ordentlich zugelegt“, freut sich Clemens Plank, Obmann der Jungen Wirtschaft Tirol, über die 2.694 neuen Tiroler Unternehmen. Das bedeutet ein Plus von 281 neuen Unternehmen im Vergleich zum Jahr 2014. „Innovation ist für die Wirtschaft der Treibstoff, den es braucht, um auch übermorgen noch erfolgreich zu sein. Denn die Gründer von heute sichern den Wohlstand von morgen und somit den Wirtschaftsstandort Tirol – immerhin entstehen durch jede Neugründung in Tirol rund 2,5 neue Arbeitsplätze.

Neugründungen sind Risiko und Chance zugleich. Ein zentrales Thema in der bunten Tiroler Start-up-Szene bleibt der Bürokratieabbau, so der Obmann der Jungen Wirtschaft: „Aus Erhebungen wissen wir, rund ein Drittel der Neugründer sehen Steuern und Abgaben als größte Hürde, 22 Prozent die allgemein rechtlichen Anforderungen und 21 Prozent die Finanzierung der Unternehmensgründung durch Eigenmittel.“ Doch die Junge Wirtschaft Tirol arbeitet intensiv an wichtigen Erleichterungen für Neugründer. „Mit dem seit langem geforderten Crowdfunding-Gesetz konnte bereits ein wichtiger Durchbruch für Jungunternehmer, Gründer und Start-ups erzielt werden“, so JW-Obmann Clemens Plank. „Forcieren wollen wir die Abschaffung der Pflichtveröffentlichung in der Wiener Zeitung sowie die Streichung der Lohnnebenkosten für den ersten Mitarbeiter. In der ersten Entwicklungsphase würde das enorme Erleichterung bringen und zudem Wachstum und Beschäftigung ankurbeln“, so Plank, der ergänzt: „Ein Beteiligungsfreibetrag wäre der nächste Schritt, um innovativen Neugründern zum schnellen Durchstarten zu verhelfen.“

Dass Tirols Wirtschaft immer weiblicher wird, zeigt sich auch in der geschlechtsspezifischen Auswertung der Gründungsstatistik 2015: Mit einem Anteil von 51,9 Prozent haben Tirols Gründerinnen die Nase vorn. Was die verschiedenen Sparten anbelangt, verzeichnet das Gewerbe und Handwerk mit 1.496 die meisten Neugründungen. Der zweithöchste Anteil entfällt auf den Handel mit 509 Neugründungen, gefolgt von Information und Consulting mit 390.

Mut zum Risiko: Die Motivation der Neugründer ist vielfältig. „64 Prozent geben an, dass für sie die freie Zeiteinteilung und Lebensgestaltung im Vordergrund standen. Sie wollen ihr eigener Chef sein und das Ausmaß an Verantwortung, das sie als Angestellter zu tragen hatten, im eigenen Unternehmen einbringen“, so Plank.

Das Gründerservice der Wirtschaftskammer Tirol und die Bezirksstellen sind als starker Partner für die Tiroler Wirtschaft und die Neugründer unverzichtbar: Allein im Jahr 2015 wurden mehr als 6.700 Beratungsgespräche verzeichnet.

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