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LRin Zoller-Frischauf (Bild: Land Tirol/Berger)

Bestbieterprinzip bereits umgesetzt: 97 bis 98 Prozent der Aufträge des Landes gehen an heimische Unternehmen

24. Juni 2014 | 14:18 Autor: Land Tirol Tirol

Innsbruck (A) Das Land Tirol ist als Auftraggeber immer bemüht, heimische Arbeitsplätze zu sichern und die Wertschöpfung in Tirol zu halten. „Dass es für mich ein persönliches Anliegen ist, öffentliche Aufträge an heimische Unternehmen zu vergeben, habe ich schon allein durch meine Initiative zur Anhebung der Schwellenwerte bewiesen“, ruft Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf einmal mehr in Erinnerung.

Konkret kann das Land Tirol bei Bauprojekten bis zu einer Auftragssumme von einer Million Euro ein sogenanntes „nicht offenes Verfahren ohne Bekanntmachung“ durchführen und zumindest drei qualifizierte Unternehmen direkt zur Angebotslegung einladen. Wenn 97 bis 98 Prozent der Aufträge des Landes an heimische Unternehmen gehen, ist die Kritik daran mehr als verwunderlich, so LRin Zoller-Frischauf.

„Im Hochbau des Landes wenden wir bei den Auftragsvergaben bereits das Bestbieterprinzip an. Zudem wurde ein Modul für die Ausschreibungen erarbeitet, das die Bildung von so genannten ‚Subunternehmerpyramiden‘ ausschließt. Dieses Modul stellen wir auch gerne allen anderen öffentlichen Auftraggebern wie z.B. Gemeinden zur Verfügung“, erklärt die Wirtschaftslandesrätin. Damit sollten dann Tiroler Unternehmen noch leichter zu Aufträgen kommen.

Auch die Breitbandoffensive des Landes Tirol bringt den Tiroler Klein- und Mittelbetrieben Aufträge. „Für die Grabungen zur Verlegung der Leerverrohrung kommen fast ausschließlich heimische Betriebe aus der Region zum Zug. Damit sichern wir Arbeitsplätze und stärken die Betriebe vor Ort“, ist LRin Zoller-Frischauf überzeugt.


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